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UBC rüstet zum zweiten Streich

Ansgar Griebel

Münster. Eine hohe Hürde haben die Regionalliga-Basketballer des UBC Münster bereits am ersten Spieltag mit Bravour übersprungen, jetzt geht es darum, beim Auslaufen nicht über das vermeintlich kleinere Hindernis zu stolpern. Zum Auftakt besiegte die Mannschaft um Trainer Götz Rohdewald Meisterschaftmitfavorit Lüdenscheid in gegnerischer Halle mit 69:58, am Samstag wartet jetzt in der Unisporthalle am Horstmarer Landweg (19 Uhr) die SG Borchen zur UBC-Heimspielpremiere. Ein Selbstläufer ist allerdings auch dieser zweite Auftritt nicht. Vor allem auf den Flügeln ist Borchen sehr gut besetzt, wie Götz Rohdewald der statistischen Auswertung des Eröffnungsspiels entnehmen konnte. „15 Dreier haben die verwandelt“, so die eindrucksvolle Bilanz der Borchener Scharfschützen, die damit fast so viele Punkte aus der Distanz erzielten, wie das Spitzenteam aus Lüdenscheid insgesamt.

Immerhin gibt dieses Zahlenwerk auch klare Vorgaben für die Spielweise gegen Borchen: Die Defense ist gefragt – und Rohdewald ist zuversichtlich, dass sie auch zu antworten weiß. Grundsätzlich sieht der UBC-Coach die Stärken seiner Mannschaft in der Verteidigung, weiß aber auch um die Qualitäten in der Offensive. „Natürlich versuchen wir unsere Gegner nicht hoch punkten zu lassen, aber bei Bedarf können wir auch viele Punkte machen.“ Mehr zumindest als zuletzt in Lüdenscheid: „Da haben wir nicht unseren besten Tag erwischt“, sieht Rohdewald noch Entwicklungspotanzial auf der Anzeigentafel.

Kaum noch zu verbessern ist allerdings die Quote des UBC-Kunstschützen Federico Cozzo, der es gegen Lüdenscheid auf 29 Zähler brachte. Auch Neuzugang Jan Sprünken feierte in Lüdenscheid ein ordentliches Debüt, kann nach seiner Verletzung allerdings sein Potenzial noch lange nicht zu 100 Prozent abrufen. „Aber das wird von Spiel zu Spiel besser“, verspricht Rohdewald den Premierenzuschauern einen sehenswerten Basketballabend. „Wenn wir die Spannung halten können, wird das ein richtig gutes Spiel.“ Fehlen wird voraussichtlich jedoch Sebastian Arndt, der von einer Virus-Erkrankung geplagt wurde.

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