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UNIDO: Energie als zentraler Punkt in Kopenhagen

Wien - Die Frage der künftigen Energieversorgung in Entwicklungsländern sollte nach Auffassung der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO) einer der zentralen Punkte auf der Tagesordnung der Weltklimakonferenz in Kopenhagen sein. „Wir können das Problem des Klimawandels nicht beheben, ohne Lösungen für die Energieversorgung zu haben“, sagte UNIDO-Chef Kandeh...

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Wien - Die Frage der künftigen Energieversorgung in Entwicklungsländern sollte nach Auffassung der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO) einer der zentralen Punkte auf der Tagesordnung der Weltklimakonferenz in Kopenhagen sein. „Wir können das Problem des Klimawandels nicht beheben, ohne Lösungen für die Energieversorgung zu haben“, sagte UNIDO-Chef Kandeh Yumkella am Montag bei der Eröffnung der 13. Generalkonferenz seiner Behörde in Wien vor Journalisten. Er setze sich dafür ein, Energieversorgung in die Liste der „Millenium Development Goals“ (MDG) aufzunehmen.

Afrika werde in Kopenhagen „mit einer einzigen Stimme“ sprechen, erklärte der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union, Jean Ping. Naturkatastrophen wie Überflutungen und Dürren seien in Entwicklungsländern längst zur Realität geworden: „Wenn nichts passiert, dann werden wir ausgelöscht“, betonte der Politiker aus Gabun. Es sei auch an der Zeit, eine Kompensation für die Ausbeutung und Verschmutzung armer Länder seitens des Westens zu fordern.

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