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Politik Inland

Union streitet über Gentests am Embryo

Monika Vornhusen

Berlin - Der Streit innerhalb der Union über die umstrittene Präimplantationsdiagnostik (PID) geht weiter. Gestern hat eine Gruppe von Abgeordneten aller Fraktionen einen Entwurf zu einer reglementierten Zulassung der umstrittenen Embryonenselektion vorgelegt. Unter den Befürwortern ist der frühere CDU-Generalsekretär Peter Hintze.

Ein Embryo außerhalb des Mutterleibs sei „kein Mensch“, deswegen sei die Untersuchungsmethode zu begrüßen, erklärte Hitze gestern. Er bezeichnete den Vorschlag als „menschenfreundlichen Gesetzentwurf“.

Dagegen rührt sich aber in allen Fraktionen, vor allem aber in der CDU/CSU, Widerstand. Eine Gruppe von Abgeordneten will im Januar eine Vorlage zum generellen Verbot vorlegen. Sie wird auch vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder unterstützt.

Ein dritter Vorschlag ist ebenfalls für Januar angekündigt, er sieht eine sehr enge Begrenzung vor. Möglicherweise schon im Frühjahr will der Bundestag über die Frage entscheiden.

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