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Urenco will Konsequenzen ziehen

Johanna Böckenholt

Kreis Borken - Die Firma Urenco, die die Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau betreibt, will Konsequenzen ziehen aus einem Unfall, bei dem im Januar ein Arbeiter mit hochgiftigem Uranhexafluorid in Berührung gekommen ist.

Wie Urenco-Geschäftsführer Dr. Joachim Ohnemus am Montag während einer Sondersitzung des Borkener Kreistages sagte, ist ein Info-Abend mit Fachmedizinern vom Forschungsreaktor Jülich, Fachpersonal der Krankenhäuser und Ärzten aus Gronau und Umgebung zum Thema „Erstversorgung“ geplant. Zudem wollen Urenco, die Stadt Gronau, der Kreis Borken und die Krankenhäuser der Region ihre Notfallpläne optimieren.

Bei dem Störfall im Januar war ein 45-Jähriger mit dem giftigen Stoff in Kontakt geraten, weil als leer und gesäubert deklarierte Fässer bei einer Druckprüfung noch 1,6 Kilogramm Hexa-flourid enthalten hatten.

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