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USC Münster

USC ohne Chance beim 0:3 in Potsdam

Heiner Gerull

Münster. Das war kaum anders zu erwarten. Die personell arg limitierte USC-Reserve verlor am Samstagnachmittag vor 310 Zuschauern das Punktspiel der 2. Bundesliga Nord beim Spitzenreiter SC Potsdam mit 0:3 (15:25, 15:25, 13:25). Nach 57 Minuten war der Spuk vorbei. Angesichts der prekären Umstände – der USC hatte die Fahrt nach Potsdam ohne etatmäßige Angreiferin angetreten – hielt sich die Enttäuschung bei Trainer Christoph Kesselmeier in Grenzen: „Das ist in etwa so, als wenn eine Fußballmannschaft mit acht Torhütern aufläuft.“ Der USC war chancenlos. Gleichwohl erfüllte die Mannschaft im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Erwartungen: „In kämpferisch Hinsicht haben wir alles gegeben. Das war in Ordnung“, befand der Coach.

Allerdings reichte es nicht, um den unangefochtenen Spitzenreiter in die Bredouille zu bringen. Der SC Potsdam machte von der ersten Minute an Druck, setzte den USC mit einer Aufschlagserie mächtig unter Zugzwang. Der heimische Vertreter wehrte sich nach Kräften und bemühte sich, aus seinen Möglichkeiten das Beste zu machen. Das klappte auch phasenweise. Allerdings gelang es nicht, einen Satz für sich zu entscheiden. Beim USC Münster fehlten mit Jennifer Schräder, Teresa Mersmann, Anna Hoja, Kim Behrens und Sina Fuchs gleich fünf Spielerinnen. Ergänzt wurde der Kader mit Maike Schwabe, die aus der Oberliga-Mannschaft der Unabhängigen nachgerückt war. Am Samstag umfasste die USC-Delegation, die sich auf den Weg nach Potsdam gemacht hatte, lediglich sieben Spielerinnen.

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