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USC Münster

USC spielt eine tragende Rolle

Heiner Gerull

Münster. Während die meisten Zweitliga-Spielerinnen des USC die kurze Verschnaufpause über Weihnachten und Neujahr genießen, stehen Sina Fuchs, Anna Hoja, Corinna Mommert und Rebecca Schäperklaus mit der deutschen U-18-Nationalmannschaft nochmals im Rampenlicht. Im Rahmen des deutsch-französischen Jugendwerks bestreitet die weibliche Nachwuchs-Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in diesen Tagen drei Länderspiele gegen die U 18 Frankreichs. Das erste gewann die deutsche Mannschaft bereits am Dienstag mit 3:0 (25:18, 31:29, 25:20). Dabei bekleideten die vier USC-Youngster tragende Rollen, was auch USC-Trainer Christoph Kesselmeier erfreut registrierte: „Ich denke, die Nominierungen von Sina, Anna, Corinna und Rebbecca sind auch eine Auszeichnung für die hier vor Ort geleistete Arbeit.“ In zwei weiteren Länderspielen haben die Nachwuchsspielerinnen noch bis Samstag die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Nach dem Auftaktsieg gegen Frankreich war Nationalcoach Stefan Bräuer angetan von der Leistung der Mannschaft: „Wir waren den Franzosen vor allem im Aufschlag und Block überlegen. Einzig und allein im zweiten Satz war es knapp, weil wir es versäumt haben, den Sack zuzumachen.“ Der Auswahltrainer weiß die Dienste, die der USC als verlässlicher Zulieferer junger Talente leistet, zu schätzen. Erst vor zwei Wochen war er vor Ort, absolvierte dort mit den Nationalspielerinnen einige Trainingseinheiten.

Es ist eine fruchtbare Zusammenarbeit, von der alle Beteiligten profitieren. Sogar die Stammvereine von Sina Fuchs, Rebecca Schäperklaus (beide SC Union Lüdinghausen) und Anna Hoja (VC Essen-Borbeck). Für ihre Heimatklubs spielen die drei noch in der A-Jugend. Speziell gefördert werden sie im USC-Internat, wo sie im Zweitliga-Team eine gleichermaßen angemessene wie anspruchsvolle Wettkampfpraxis erhalten.

Die Spiele in der DVV-Auswahl sind für die jungen Sportlerinnen eine besondere Herausforderung. Kesselmeier: „Dort stehen sie ganz anders unter Druck als im Verein. In der Nationalmannschaft übernehmen sie Verantwortung. Immerhin tragen sie dort den Adler auf der Brust. Das ist schon eine Bürde.“ Doch Kesselmeier weiß, dass es sich lohnt.

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