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USC sucht Geschäftsführer

Wilfried Sprenger

Münster - Der USC Münster will sich außerhalb des Spielfeldes neu aufstellen. Schnellst­möglich möchte er die Büroräume an der Von- Stauffenberg-Straße wieder mit einem hauptamtlichen Geschäftsführer besetzen. Aktuell kümmert sich dort Dieter Theis um die Belange des Damenvolleyball-Bundesligisten. Theis war ursprünglich als Assistent von Cheftrainer Axel Büring zu den Unabhängigen gestoßen. Seit dem Ausstieg von Geschäftsstellen­Mitarbeiterin Angelika Ludwig arbeitete er vorwiegend am Schreibtisch.

Bislang wirbt der USC erst auf den Internetseiten des westdeutschen Volleyball-Verbandes und des Stadtsportbundes Münster um einen neuen Geschäftsführer. Für die nächste Ausgabe des „Volleyball-Magazin“ ist eine Anzeige geschaltet. Das Anforderungsprofil ist sehr anspruchsvoll - der Club strebt offenbar eine 1a-Lösung an.

Karsten Krippner, der vorerst letzte Geschäftsführer beim deutschen Rekordmeister, verließ den USC im Juni 2007. Seitdem leistete sich der Verein keine hauptamtliche Kraft mehr auf der Geschäftsstelle. In den vergangenen Monaten übernahm dort sogar Präsident Matthias Fell einen Teil der anfallenden Arbeit. „Uns ist klar, dass wir derzeit keine optimale Lösung haben. Das Ehrenamt ist zu stark involviert. Deshalb suchen wir nun einen Profi“, teilte Fell auf Anfrage mit.

Dieter Theis ist über den Vorgang informiert. Er sah sich im vergangenen Jahr „oft als Einzelkämpfer.“ Den aktuellen Vorstoß des Clubs begrüßt er. „Der USC ist ein großer Verein. Einer allein kann die Dinge auf der Geschäftsstelle kaum stemmen.“

Die Suche nach Neuzugängen ist in dieser Woche von Trainer Axel Büring forciert worden. Sein Ziel ist es, „adäquaten Ersatz“ für Johanna Barg (nach Wiesbaden) und Doreen Engel (nach Wien) zu gewinnen. Gestern bestätigte er „laufende Gespräche“, mehr nicht. „Unterschriftsreif ist da noch nichts“, so der 41-Jährige. Auf eigenen Wunsch wird die ehemalige USC-Zuspielerin Tasia Ryschkowa im Juli am Training des USC teilnehmen. Die Möglichkeit, sie ein zweites Mal zu verpflichten, schloss Büring gestern nicht kategorisch aus. „Allerdings hat sie ein Jahr nicht gespielt“, erklärte Büring.

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