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PASCAL-GYMNASIUM MÜNSTER

USK-Verschärfung: Killerspiel wieder in der Kritik

wn

Nach einem neuen Gesetzentwurf sollen die Gesetze zum Thema USK (USK= Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) weiter verschärft werden. Unter anderem möchte man das USK-Siegel vergrößern, damit man dieses nicht mehr übersehen kann. Eine weitere Maßnahme soll sein, besonders realistische Gewaltspiele zu verbieten und die Altersfreigabe „Keine Jugendfreigabe“ wieder in „Ab 18 Jahren“ umzubenennen.

Auch eine weitere Verschärfung der Jugendschutzgesetze macht wenig Sinn, denn es gibt viele Möglichkeiten, trotzdem an ungeeignete Spiele zu kommen, z.B. durch Freunde oder illegales Downloaden. Schlussendlich ist es auch die Sache der Eltern, welches Spiel das Kind nun spielen darf oder nicht - nicht die Sache irgendwelcher Minister, die davon kaum Ahnung haben und noch nicht einmal wissen, was überhaupt ein Killerspiel ist.

Man sieht, die meisten Sachen, die geändert werden sollen, bringen kaum mehr Schutz für die Jugend. Sinnvoller wäre es, die USK-Einstufung auf die Basis zu setzen, dass die Eltern bei jedem Kauf eines neuen Spiels dabei sein müssen, damit diese mehr Entscheidungskraft haben, was ihre Kinder spielen.

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