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Verbraucherzentrale bietet Energieberatung in Ibbenbüren an

wn

Ibbenbüren. Vor allem während der Heizperiode klagen viele über ausgetrocknete und gereizte Schleimhäute in Hals und Nase und führen dies auf die angeblich zu trockene Heizungsluft zurück.

„Dies ist oft ein Trugschluss“, sagt Andreas Holtgrave, Energieberater der Verbraucherzentrale im Beratungsstützpunkt Ibbenbüren, „denn die relative Luftfeuchtigkeit in bewohnten Räumen liegt aufgrund von Duschen, Kochen und Atmen der Bewohner in aller Regel nicht unter 40 Prozent. Der für den Menschen angenehme Feuchtigkeitsbereich der Raumluft befindet sich zwischen 40 und 65 Prozent.“ Ursache für die Schleimhautreizungen im Winter ist vielmehr der vom warmen Luftstrom der Heizkörper aufgewirbelte Staub. Bei hoher Wassertemperatur in den Heizkörpern kommt es unter Umständen auch zu Verschwelungen der Staubpartikel auf der Heizkörperoberfläche, was die Schleimhäute zusätzlich belastet.

Bevor man also die Raumluft zusätzlich durch Luftbefeuchter mit Wasserdampf anreichert, sollte man zunächst die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer messen. Zu hohe Feuchtigkeit berge laut Mitteilung der Verbraucherzentrale nämlich außerdem die Gefahr der Kondensation mit anschließender Schimmelbildung an den Innenseiten von Außenwänden. Um zusätzlich einer Verkeimung der Luftbefeuchter vorzubeugen, müssen diese zusätzlich regelmäßig und sorgfältig gewartet werden. Bei weiterführenden Fragen zu Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit können Ratsuchende einen Termin für eine halbstündige Energieberatung in der Beratungsstelle des Rathauses der Stadt Ibbenbüren unter 05451/ 931999 oder energieberatung@ibbenbueren.de vereinbaren. Dank Förderung kostet die halbstündige Beratung fünf Euro. Die nächsten Energiesprechtage der Verbraucherzentrale sind in Ibbenbüren am 26. Januar und 9. Februar jeweils zwischen 14. und 18 Uhr im Rathaus.

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