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Beruf & Bildung

Verbundstudium: Intensiver Praxisbezug lockt Studenten an

Dorle Neumann

Münster/Düsseldorf - Das Verbundstudium wird immer beliebter: Rund 3000 Studierende sind nach Angaben des NRW-Innovationsministeriums derzeit in einem der zwölf Verbundstudiengänge der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen eingeschrieben. Sieben der Studiengänge führen zum Bachelor- und fünf zum Masterabschluss. Im Jahr 2006 waren 2850 Studierende für ein Verbundstudium eingeschrieben.

Offenbar überzeugt das besonders praxisnahe Angebot, das den Studierenden zwei unterschiedliche Möglichkeiten eröffne, betonte das Ministerium. Denn sie könnten entweder Ausbildung und ein Fachhochschulstudium mit einander kombinieren und hätten dann nach einer durchschnittlichen Studienzeit von neun Semestern Lehre und Bachelor in der Tasche. Oder sie könnten Beruf und Fachhochschulstudium miteinander verbinden und sich so neben dem Job weiterqualifizieren. Innovationsminister Pinkwart unterstrich, dass sich das Studium flexibel in verschiedene Lebenssituationen einbauen lasse.

Die Zahl der Angebote steigt laut Statistik ebenso kontinuierlich wie die Zahl der Nachfrager. Derzeit kommen auf einen Studienplatz im Schnitt drei Bewerber. Nach Abschluss des Studiums habe jeder Dritte einen besseren Job als vor dem Studium, berichtete Dieter Pawusch, Geschäftsführer des Instituts für Verbundstudien, das für die Organisation der Studiengänge zuständig ist. Derzeit beteiligen sich sieben öffentlich-rechtliche Fachhochschulen an dem Programm. Dies sind die Fachhochschulen in Bielefeld, Bochum, Dortmund, Köln, Münster, Niederrhein und Südwestfalen.

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