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Verteidigung will erste Freisprüche im Bundeswehr-Prozess erwirken

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Münster – Im Prozess um die Misshandlung von BundeswehrRekruten in einer Coesfelder Kaserne will am Mittwoch die Verteidigung für die ersten Angeklagten auf Freispruch plädieren. Drei der früheren Bundeswehr-Ausbilder hatten nur auf Befehl ihrer Vorgesetzten Rekruten gefesselt und ihnen die Augen verbunden. Die Staatsanwaltschaft hatte für sie im Prozess am Landgericht Münster Geldstrafen in Höhe von 4800 bis 5400 Euro verlangt.

Für einen vierten Angeklagten, der Rekruten unter anderem Wasser in die Kleidung und in den gewaltsam geöffneten Mund gespritzt haben soll, hatte die Anklage ein Jahr und zwei Monate Haft auf Bewährung gefordert. Die Urteile werden in der nächsten Woche erwartet. Für elf weitere ehemalige Ausbilder geht der Prozess noch bis Dezember weiter.

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