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Lenz-Musik

Vertraute Experimente der Kings Of Leon

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Diese Anekdote wird sie noch ins hohe Alter verfolgen. Wie die Tauben während des Konzerts in St. Louis im Juli, als ein Riesenschwarm die Bühne umkreiste, wo gerade die Kings Of Leon spielten. Und die Tauben erleichterten sich über den Musikern, die daraufhin das Konzert abbrachen.

Für alle, die die Kings Of Leon lieber am Stück und ohne Pause hören: kein Problem. Gerade ist „Come Around Sundown“ erschienen, der Nachfolger von „Only By The Night“, das den drei Brüdern Followil aus Tennessee und ihrem Cousin den internationalen Durchbruch bescherte. So präsent das Erfolgsalbum von 2008 ist, so präsent ist auch in den 13 neuen Songs dessen Sound: Scheppernde Drums zu dramatischen Melodien. Frontmann Calebs kantig-harte Stimme zu Chorpassagen - sogar von einem Gospel-Chor.

„Mit dem neuen Album wollten wir ein wenig experimenteller werden als auf den Alben davor“, sagt Caleb. „Wir wollten diesmal mehr unsere Country-Seite zeigen und den Leuten einen Einblick in unsere Historie geben. Ihnen zeigen, was wir musikalisch erreichen wollen.“ So ganz nachvollziehbar ist die Country-Masche nicht. Zu vertraut klingen die Gitarrenwände in Aufbau und Wirkung. Immerhin: Ein Song wie „Mary“ ist sympatisch Old School - und steht der Band, die nach der nächsten Tour eine Pause einlegen will.

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