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IVZ-Lokalfenster - Tecklenburger Land

Viel über Gesundheit erfahren

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Dreierwalde. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Dreierwalder Landfrauen stand ein Referat zum Thema „Lachen, lieben, länger leben – was hält mich gesund?“ Dazu begrüßte Vorsitzende Gerda Künnemann 35 Landfrauen im Backhaus des Landgasthofs Wenninghoff. Ihr besonderer Gruß galt Petra Winstroth aus Bevergern.

In ihrem Jahresrückblick erinnerte die Vorsitzende unter anderem an die Busreise in das Ammerland. Erstmalig waren die Landfrauen auf dem Dreierwalder Weihnachtsmarkt mit selbst gebackenem Brot und Gebäck vertreten. Die Aktion für einen guten Zweck war so erfolgreich, dass eine weitere Teilnahme in diesem Jahr angedacht ist. Zu den Landfrauen zählen 70 Mitglieder, dazu kommen 10 Ehrenmitglieder, die mehr als 80 Jahre alt sind.

Das neue Programm startet am Dienstag, 11. März, um 19 Uhr im Anne-Frank-Haus. Judith Klaus wird verschiedene Brotsorten und Salate anbieten und dazu Rezepte ausgeben. Eine Radtour ist für Donnerstag, 3. Juli, geplant. Am Dienstag, 12. August, besuchen die Landfrauen eine Kaffeerösterei in Laer. Zusammen mit der Frauengemeinschaft besichtigen die Landfrauen am Dienstag, 9. September, die Iglowerke in Reken. Über Einnahmen und Ausgaben berichtete Monika Wilmes.

Die Kassenprüfer Elisabeth Dierkes und Änne Reining lobten die gute Kassenführung. Einstimmig erfolgte die Entlastung für Kassierer und Vorstand.

Nach der Kaffeetafel referierte Petra Winstroth. Die Ärztin mit dem Schwerpunkt „Gesundheitsförderung“ hat sich dem Konzept zur Salutogenese verschrieben im Gegensatz zu Pathogenese, die krank macht. Das Leben muss Spaß machen – dazu zählen Lebensfreude und Wohlbefinden, das gesund macht. Es kommt immer auf die Sichtweise im Leben an und durch welche Brille ich alles positiv oder negativ sehe. Wichtig ist die soziale Unterstützung durch Familie und Freundeskreis und gleichfalls viel Bewegung. Jeder sollte dabei selbst herausfinden, was einem gut tut.

Ausführlich erklärte sie den Begriff „Gesundheit“ und gab viele Tipps zur Gesundheit. Gleichzeitig warnte sie vor Patentrezepten. Wohl aber versetze der Glaube Berge. Winstroth wies auf die erstaunliche Kraft des „Arztes“ im eigenen Körper hin. Viele unterschätzten die eigenen Selbstheilungskräfte.

Mit viel Humor verstand es die Referentin immer wieder, die Frauen mit in ihren Vortrag einzubinden. Am Ende gab es viel Beifall für die Ärztin aus Bevergern, die übrigens mit dem Fahrrad nach Dreierwalde gekommen war.

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