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Tecklenburger Land

Vladan Dindic wird neuer Stützpunkt-Trainer

Henning Meyer

Dörenthe. Der DFB-Stützpunkt in Dörenthe hat einen neuen Trainer: Vladan Dindic tritt zum 1. August die Nachfolge von Dennis Berk an, der sein Amt als Auswahltrainer im Frühjahr zur Verfügung gestellt hatte und seitdem von Sebastian Wellmeyer vertreten wurde. Ab August wird der 38-Jährige, der in der neuen Saison auch den BSV Brochterbeck trainiert, dann die U13-Auswahl betreuen, den 96er-Jahrgang.

Es war mächtig viel Gewusel auf dem Dörenther Sportplatz am Montagabend. „Sichtungstraining“, wie Stützpunkt-Chef Klaus Burandt lachend erklärte. Neben etlichen neuen Spielern, die künftig das Auswahltrikot tragen wollen, war aber auch ein neuer Trainer am Platz, der ganz sicher in Zukunft die Farben des Fußballkreises Tecklenburg vertritt. Vladan Dindic wurde am Montagabend von Klaus Burandt als neuer Trainer des DFB-Stützpunktes vorgestellt. „Diese Zusammenarbeit ist langfristig angedacht.“

„Ich war schon ein bisschen überrascht, dass Klaus mich angerufen hat“, so Dindic, „aber es hat mich sehr interessiert.“ Für ihn sei es „noch reizvoller, mit jungen Leuten zu arbeiten“, als eine Seniorenmannschaft zu trainieren. „Ich habe jetzt ein Jahr Pause gemacht, um mich um meine Familie zu kümmern. Jetzt habe ich wieder Lust, häufiger auf dem Platz zu stehen“, so Dindic weiter. Die Trainingszeit beim Stützpunkt am Montagabend passe hervorragend mit seinem Engagement in Brochterbeck zusammen. „Da wird es keine Überschneidungen geben“, so Dindic. Und wenn doch, dann habe der Stützpunkt Vorrang. „Ich habe in Brochterbeck ja noch Detlev Brönstrup als Torwarttrainer“, so Dindic, der seinem Assistenten volles Vertrauen schenkt.

Daran, dass die Zusammenarbeit mit seinen Trainerkollegen am Stützpunkt klappt, hat Dindic keinen Zweifel. „Ich kenne Klaus Burandt und Timo Donnermeyer schon lange, habe mit Timo sogar noch zusammengespielt“, so Dindic, der vor zwei Jahren die neue B-Lizenz des DFB gemacht hat.

„Die ist Voraussetzung für die Arbeit an einem Stützpunkt“, so Burandt. Neben Dindic habe es noch drei weitere Kandidaten gegeben. Für ihn habe letztlich neben der Lizenz auch gesprochen, dass er Erfahrung im Jugendbereich gehabt habe. Dindic trainierte schon die B- und A-Jugend in Laggenbeck und war auch Trainer bei den Sportfreunden Lotte 2. Für die Zukunft hat der 38-Jährige auch noch den Erwerb der A-Lizenz angepeilt. „Es ist sicherlich ein Vorteil, wenn man schon im Seniorenbereich Trainer war“, sagt er. „Man weiß, was kommt“, so Dindic, und man könne die Kinder darauf vorbereiten. Dass will er auch praktisch tun. „Es ist wichtig, dass man den Kindern Übungen auch vormachen kann“, kündigt er an, weiterhin selbst am Ball zu bleiben.

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