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Volkskrankheit Parodontitis

Parodontitis ist eine Volkskrankheit. Betroffen sind Menschen in Europa wie in Afrika, in finanzstarken Haushalten wie in finanzschwachen. Auslöser sind Bakterien, die Zahnfleisch und Knochen angreifen...

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Parodontitis ist eine Volkskrankheit. Betroffen sind Menschen in Europa wie in Afrika, in finanzstarken Haushalten wie in finanzschwachen. Auslöser sind Bakterien, die Zahnfleisch und Knochen angreifen. Die Folge: Sie ziehen sich zurück, Zähne fallen aus. In Deutschland leiden 40 Prozent der Menschen an Parodontitis, von diesen 40 Prozent sind 20 chronisch krank. Wird die Parodontitis nicht behandelt, ist sie die häufigste Ursache für Zahnausfall.

Das Gemeine: Bis kurz vorher verursacht die Krankheit keine Schmerzen. Betroffene merken also nicht, was in ihrem Mund los ist – es sei denn, sie fällt durch Zahnfleischbluten oder Entzündungen auf. Schwacher Trost: Es liegt nicht allein am Putzen. Auch wer seine Zähne gründlich reinigt, ist vor Parodontitis nicht gefeit. Der alte Satz „Ein sauberer Zahn wird nicht krank.“ ist falsch.

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