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Vom Aussterben bedroht

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Was haben die Breitflügelfledermaus, ein Vogel namens Ziegenmelker und die Knoblauchkröte gemeinsam? Alle sind Tiere, ja. Aber noch etwas: Die drei Tierarten sind in Deutschland streng geschützt. Denn sie sind bedroht.

Weltweit gilt das für unzählige Tiere und Pflanzen. Sie alle sind in langen Tabellen aufgelistet. Dabei steht immer, wie stark gefährdet die Art ist. Und es sind Regeln aufgeführt. So darf mit besonders gefährdeten Arten zum Beispiel nicht gehandelt werden. Das gilt etwa für den Tiger. Selbst Zoos dürfen nur mit Erlaubnis ihre Tiger durch die Welt fliegen.

Welche Art wo in den Tabellen steht, das legen Fachleute fest. Dazu hat es 1973 eine Übereinkunft gegeben. Sie hat den sperrigen Namen Washingtoner Artenschutzabkommen. Man kann sie auch kurz CITES nennen.

Inzwischen sind 172 Länder dabei. Sie schicken regelmäßig Fachleute zu großen Treffen. Dort wird diskutiert, ob die Liste noch aktuell ist. Oder ob manche Arten noch strenger geschützt werden müssen, weil die Bedrohung gewachsen ist.

Nach der Roten Liste gelten in Deutschland 7000 Tierarten als gefährdet oder sind sogar vom Aussterben bedroht. Auf all das soll der Tag des Artenschutzes hinweisen. Er ist jedes Jahr am 3. März – also heute. (dpa/dra)

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