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Vorkammerverfahren

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Das Vorkammerverfahren kam in den vor der Direkteinspritzer-Ära üblichen Dieselmotoren von Autos zum Einsatz. Bei dieser Bauart wird der Kraftstoff in eine Vorkammer eingespritzt, wo auch seine Verbrennung beginnt, erläutert der TÜV Nord in Hannover. Über mehrere Verbindungsbohrungen pflanzt sich die Verbrennung dann in den Zylinder fort.

Der Ablauf der Verbrennung erfolgt dabei laut dem TÜV etwas langsamer, daher klingt das Motorengeräusch weniger „hart“ als bei Direkteinspritzern. Für den Kaltstart kommt in der Vorkammer ein Glühwendel oder ein Glühstift zum Einsatz: Der eingespritzte Kraftstoff trifft so auf eine Luftschicht, die bereits Zündtemperatur hat, so dass die Verbrennung beginnen kann.

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