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Warten auf Beedle

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Viele zählen die Tage bis Weihnachten oder bis zum Nikolaustag. Doch in diesem Jahr sehnen manche ähnlich heiß den 4. Dezember herbei. Für Harry-Potter-Fans ist der morgige Donnerstag ein wichtiger Tag. Dann gibt es nämlich endlich „Die Märchen von Beedle dem Barden“ im Buchladen. Potter-Autorin Joanne K. Rowling hat das Buch geschrieben.

Die Märchen erzählen viele neue Einzelheiten aus der riesigen Potter-Welt. Fans wissen um die Geschichten schon aus dem letzten Potter-Band: Da bekommt Hermine vom Zauber-Direktor Dumbledore ein solches Buch geschenkt. Sie entdeckt darin einen entscheidenden Hinweis, wie Fiesling Voldemort besiegt werden kann.

Seit die Britin Rowling von dem Buch erzählte, gibt es einen Riesenwirbel darum. Ein handgeschriebenes Exemplar wurde versteigert. Der Online-Buchladen Amazon zahlte dafür umgerechnet 2,75 Millionen Euro. Wenn die Bücher ab morgen in vielen Ländern verkauft werden, kommt noch mehr Geld zusammen. Manche sagen: Es könnten bis zu fünf Millionen Euro werden. Rowling will es weitergeben an eine Hilfsorganisation für Kinder, die sie gegründet hat.

Die Bücher über den Barden, das ist ein Dichter und Sänger, sollen in mindestens 23 Sprachen übersetzt werden. Auch Kinder und Erwachsene in Vietnam und Korea in Asien oder Brasilien in Südamerika werden sie in ihrer Sprache lesen können.

Ob Joanne K. Rowling weitere Bücher schreiben wird, verrät sie noch nicht. Genug Ideen hätte Rowling, sagt Katrin Hogrebe vom Carlsen Verlag. Bei dem Verlag erscheint die deutsche Übersetzung des Barden. „Sie ist verschwiegen und gibt nur wenigen Leuten Einblick in ihre Zettelkästen oder Notizbücher. Sicher ist aber, dass sie noch viel Material hat.“

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