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Was niedergelassene Ärzte verdienen

Berlin - Nach der bislang letzten amtlichen Statistik lagen die Allgemeinmediziner mit einem Durchschnittseinkommen von 116 000 Euro am unteren Ende beim Ärzteverdienst. In der Erhebung des Statistischen Bundesamts für die Situation in Einzelpraxen im Jahr 2007 folgen die Kinderärzte mit 124 000 Euro sowie die Neurologen und Psychiater mit 128 000 Euro. Im Mittelfeld liegen die...

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Berlin - Nach der bislang letzten amtlichen Statistik lagen die Allgemeinmediziner mit einem Durchschnittseinkommen von 116 000 Euro am unteren Ende beim Ärzteverdienst. In der Erhebung des Statistischen Bundesamts für die Situation in Einzelpraxen im Jahr 2007 folgen die Kinderärzte mit 124 000 Euro sowie die Neurologen und Psychiater mit 128 000 Euro.

Im Mittelfeld liegen die Hals-Nasen-Ohren-Ärzte (144 000 Euro), die Frauenärzte (145 000 Euro), die Chirurgen (148 000 Euro), die Hautärzte (155 000 Euro) und die Internisten (158 000 Euro). Es folgen die Urologen (167 000 Euro), die Augenärzte (170 000 Euro), die Orthopäden (186 000 Euro) und als Spitzenreiter die Radiologen (264 000 Euro). Es handelt sich um Einnahmen abzüglich Aufwendungen vor Steuern und Abgaben. Im Schnitt aller Ärzte waren es 142 000 Euro.

Seither ist das Honorar der Ärzte teils deutlich gewachsen. Nach Berechnungen des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kommt ein niedergelassener Arzt in diesem Jahr im Schnitt auf 164 000 Euro vor Steuern und Abgaben. Insgesamt stieg das ärztliche Honorar 2009 um 2,1 Milliarden auf 30,9 Milliarden Euro. Für dieses Jahr rechnen die Kassen mit einem Anstieg auf 32,1 Milliarden Euro.

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