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Wasser klar für den Triathlon

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Münster. Angenommen, man hätte großen Durst, stünde an einer Spundwand des Hafenbeckens und hätte eine Schöpfkelle in der Hand. Man könnte ohne Bedenken einen oder mehrere Schlücke nehmen. Die Veranstalter des 1. Sparda-Münster-City-Triathlons haben es jedenfalls schriftlich, dass die Wasserqualität ohne jede Auffälligkeit ist.

Der Wettkampf am 22. Juni (Sonntag) darf kommen, um 11 Uhr wird die Volksdistanz (500 m Schwimmen/20 km Radfahren/5000 m Laufen) gestartet. Zwei Stunden später geht es über die längere olympische Distanz (1,5 km/40 km/ 10 km). Das Umweltlabor ACB untersuchte am 27. Mai das Wasser, für Veranstalter wie Tri Finish Münster ein Pflichtaufgabe. Die Anzahl der gemessenen Keime war klein, der PH-Wert fast in der Mitte der Messzone zwischen sechs und neun. „Mikrobiologisch unauffällig und absolut unbedenklich“, lautete die Zusammenfassung aus dem Büro.

Die Sichttiefe wurde mit 1,20 Meter festgestellt, was natürlich deutlich weniger ist als bei der Schwimmerei im Hallenbad mit klarer Sicht auf die Kacheln. Die Vorbereitungen für die Premiere an der Vergnügungsmeile und den Osmohallen laufen auf Hochtouren. Seit Monaten ist das Teilnehmerfeld ausgebucht, allein auf der Volksdistanz sollen sich rund 150 Triathlon-Debütanten tummeln. Die letzten wenigen freien Plätze wurden von Sponsoren verlost und gingen weg wie warme Semmeln. Nun geht es an die Detailarbeit. So zum Beispiel im Fahrradpark/Wechselzone, der in einer Osmohalle angedacht ist.

Hier stehen Toilettenwagen für das Euro-Public-Viewing, für den Triathlon-Event stehen sie imWeg. „Wir arbeiten an einer Lösung“, sagt Pressesprecherin Silvana Blisch. In den Osmohallen befindet sich nicht nur die Wechselzone, sondern auch der Zieleinlauf. Zuschauer können hier das Schwimmen an der Videoleinwand verfolgen. Andererseits bietet der Hafenkai auch die Möglichkeit, die Schwimmer gehend zu begleiten.

Eine Motorradkamera wird auch Bilder vom Radfahren liefern. Die Radstrecke ist im Übrigen eine drei Mal zu durchrundende gut zehn Kilometer lange Strecke, zudem beläuft sich die Hin- und Rückführung zur Wechselzone auf gut acht Kilometer. Ausgeschildert wird der Radparcours erst am 20. Juni (Freitag), abgesperrt wird die Strecke am Wettkampftag.

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