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Aus für RW-Coach Nummer sechs

Wechsel statt Kontinuität

wn

Am 15. Mai 2006 wurde mit Bernard Dietz der erste Trainer des frisch getauften Sportvereins Rot-Weiß Ahlen offiziell vorgestellt. In den nächsten Tagen präsentiert der heimische Club im vierten Jahr seines Bestehens nach Bonan, Wück, Emmerling, Zimmermann und Hock bereits den sechsten Nachfolger.

Christian Hock, RW Ahlens Trainer Nummer sechs, sei ein Kollege mit großer Zukunft, prognostizierte Holger Stanislawski nach dem Spiel seines FC St. Pauli in Ahlen, das die Hamburger mit viel Glück gewonnen hatten. Die beiden gehören zu den jungen, hungrigen Vertretern ihrer Zunft, die nicht nur Erfahrung als Profi aufweisen können, sondern auch ihre Lizenz mit Bravour erworben haben. Und in ihren Portfolios steckt eine Menge guter Ideen und Inputs.

Wie Stanislawski, der seit zwei Jahren den FC St. Pauli kontinuierlich weiterentwickelt, setzt auch Hock auf Spieler mit Routine und hoher Identifikation sowie gute Verbindungen zu Bundesliga-Clubs wie Dortmund und Gladbach. Von dort sollen junge, talentierte und hungrige Nachwuchsspieler verpflichtet und über Einsätze in unterklassigen Clubs - entweder in der Zweiten oder Dritten Liga - an die Bundesliga-Kader herangeführt werden. Davon profitieren dann beide Seiten.

Doch die Chance zur Umsetzung seiner Konzepte bekommt Hock in Ahlen nicht mehr. Hoffentlich gibt sie ihm ein anderer Verein - schließlich sind die Ideen von Stanislawski, Hock und Co. die Konzepte der Zukunft.

Auf welche Karte Rot-Weiß Ahlen nun setzt, wird in Kürze zu hören sein. Ob diese sticht, wird man erst in einigen Monaten wissen.

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