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Weg von Bäumen und Masten

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Auf einem Fußballplatz in Bayern sind am Wochenende Jugendliche von einem Blitz verletzt worden. So etwas passiert immer wieder mal. Trotzdem muss man bei Gewitter keine Angst haben. Hier kommen ein paar Tipps, die ihr beachten solltet, wenn ihr bei Gewitter im Freien seid:

» Ab ins Haus: Beim Gewitter sollte man möglichst nicht im Freien sein. Am besten geht man deshalb in eine Haus. Gut geeignet ist auch ein Auto. Dort ist es auch sicher. Man spricht von einem Faradayschen Käfig.

» Weg von Bäumen: Wenn ihr kein Auto oder kein Gebäude in der Nähe habt, gilt: Weg vom Baum und lieber nass werden. Bäume - egal welche - sollte man meiden. Früher hat man die Redewendung „Buchen sollst du suchen, Eichen sollst du weichen“ gern verwendet. Heute weiß man: Jeder Baum ist gefährlich. Auch von Masten oder Metallzäunen solltet ihr euch fernhalten. Beim Unglück in Bayern schlug der Blitz in die Flutlichtmasten auf dem Fußballplatz ein.

» Runter vom Rad: Wer gerade radelt, muss absteigen. Am besten geht man auch ein Stück vom Fahrrad weg. Denn in Metall-Dinge schlagen Blitze häufiger ein.

» Raus aus dem Wasser: Wer gerade im See oder Meer planscht, wenn ein Gewitter aufzieht, muss sich beeilen. Ab an Land! Denn sollte ein Blitz einschlagen, leitet Wasser den Strom noch sehr weit und dann wird es gefährlich.

» Klein machen: Von Hügeln oder höheren Punkten sollte man verschwinden. Am besten kauert man sich in eine Kuhle. Denn Blitze schlagen oft in erhöhte Dinge ein. Experten raten dazu, sich auf den Boden zu hocken, die Arme dicht an den Körper zu legen und den Kopf einzuziehen. Hinlegen ist nicht ideal, weil man dadurch den Kontakt zum Boden vergrößert. Diese Lage ist nicht wirklich entspannend, hilft aber im Falle des Falles.

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