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Weihnachtsmarkt ist gewachsen

Andreas Niesmann

Drensteinfurt. Besser hätte der Auftakt kaum laufen können: Trockenes Wetter und Temperaturen rund um die fünf Grad lockten am Samstag Tausende Besucher zum Drensteinfurter Weihnachtsmarkt. Vor allem am späten Nachmittag und nach Einbruch der Dunkelheit musste sich schmal machen, wer auf dem Marktplatz einen Fuß auf die Erde bekommen wollte. Bis der am Abend einsetzende Regen für ein schnelles Ende des Budenzaubers sorgte.

Und das, obwohl der Budenzauber in seinem 23. Jahr noch einmal kräftig zugelegt hat: Insgesamt 108 Hütten und Stände warteten auf Kundschaft von Nah und Fern. „So viele wie noch nie“, verkündete ein gut gelaunter Organisations-Chef Thomas Volkmar, der sichtlich zufrieden war. „Dadurch, dass wir in diesem Jahr auch die Kurze Straße und die Wagenfeldstraße mit einbezogen haben, entzerrt sich das Ganze zum Glück ein bisschen.“

Eröffnet worden war das bunte Treiben am Samstagvormittag von Bürgermeister Paul Berlage. Übrigens zum ersten Mal, denn in den Jahren zuvor hatten die Organisatoren von der Interessengemeinschaft „Werbung für Drensteinfurt“ stets auf einen offiziellen Startschuss verzichtet. „Dieser Markt ist weit über die Grenzen Drensteinfurts hinaus bekannt“, sagte der Bürgermeister. „Ich hoffe, dass auch in diesem Jahr viele Menschen von Außerhalb kommen, um das schöne Ambiente zu genießen und vielleicht auch, um den einen oder anderen Euro bei uns im Ort auszugeben.“

Möglichkeiten dazu gab es jedenfalls genug. Vogelhäuschen, Kerzen, Lederwaren, Kunstgewerbe, Decken, Spielzeug und Haushaltsgeräte: Wer noch ein passenden Weihnachtsgeschenk suchte, hatte die Qual der Wahl. Auch die Verpflegung ließ keine Wünsche offen: Von der chinesischen Nudelpfanne bis zur deutschen Currywurst war alles zu haben, was die Herzen von Schlemmerfreunden höher schlagen lässt. Nicht fehlen durften natürlich die zahlreichen Glühweinstände – wie immer betrieben von Verbänden und Vereinen aus Drensteinfurt.

Das Rahmenprogramm war vor allem eines: Klangvoll. Die Kinderchöre von Kantorin Miriam Kaduk gaben den Besuchern ein Ständchen, bevor das Ballett-Studio von Ute Wetter mit HipHop aufwartete. Die Blaskapelle „Focke & Friends“ aus Herbern und Nordkirchen präsentierte amerikanische Weihnachtslieder, der Posaunenchor der evangelischen Martinsgemeinde griff auf deutsches Liedgut zurück. Das krönende Finale am Abend war dem Trompeter und Sänger Roger Meeds vorbehalten, der in der Wersestadt bereits ein alter Bekannter ist.

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