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Charitylauf nach Srebrenica

Weiper: „Bewegendes Gefühl“

wn

Havixbeck/Srebrenica - Bei Kilometer 1.803 war er am Ziel. Während am Sonntag beim Münster-Marathon die Läufer die Ziellinie überquerten, darunter auch Tinus Klaphake, Mitglied des Havixbecker Organisationsteams von „Run for their lives“, beendete Charly Weiper seinen ganz besonderen Spendenmarathon mit dem Einlauf in Srebrenica in Bosnien-Herzegowina.

57 Tage Dauerlauf lagen hinter dem 55-Jährigen, der auf den letzten zehn Kilometern auch von 20 Havixbeckern begleitet wurde, die eigens mit dem Bus angereist waren.

150 Bosnier bereiteten den Läufern einen überaus herzlichen Empfang, der von Rundfunk und Fernsehen übertragen wurde.

Was vor fast zwei Monaten in Havixbeck seinen Anfang genommen hatte, endete nun mit einer Feier an der Gedenkstätte Potocari, die den Teilnehmern aus Havixbeck förmlich unter die Haut ging.

Für Charly Weiper war es ein bewegendes Gefühl, mit seinem Projekt Aufmerksamkeit zu schaffen und viele Menschen bewegt zu haben. „Ich wollte mich bewegen, um andere zu bewegen“, so umschreibt der Havixbecker Friseurmeister sein Ziel. Und er habe unterwegs durch fünf Länder soviel Zustimmung erfahren und unzählige Menschen kennengelernt, die berührt waren und ihm weitergeholfen haben.

Er wird noch einige Tage unterwegs sein, ehe er mit dem Wohnmobil wieder nach Havixbeck zurückkehrt. Tage, die er braucht, um etwas Abstand zu gewinnen und all das Revue passieren zu lassen, was er seit seinem Start am 18. Juli in Havixbeck erlebt hat, heißt es in der Pressemitteilung. Über den letzten Tag seines Spendenlaufs berichtet unsere Zeitung ausführlich in der morgigen Ausgabe.

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