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Weitere Ermittlungen zur Feuerwerkskatastrophe in Enschede

Enschede Mehr als 50 Zeugen haben sich seit Mai dieses Jahres mit teils neuen Informationen zur Feuerwerkskatastrophe in Enschede im Mai 2000 gemeldet. Das haben Polizei Twente und die Staatsanwaltschaft Almelo am Donnerstag bekanntgegeben. Im Zuge des zehnten Jahrestags der Katastrophe waren im Mai Hinweise aufgetaucht, die die Behörden veranlasst hatten, die Ermittlungen...

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Enschede - Mehr als 50 Zeugen haben sich seit Mai dieses Jahres mit teils neuen Informationen zur Feuerwerkskatastrophe in Enschede im Mai 2000 gemeldet. Das haben die Polizei Twente und die Staatsanwaltschaft Almelo am Donnerstag bekanntgegeben. Im Zuge des zehnten Jahrestags der Katastrophe waren im Mai Hinweise aufgetaucht, die die Behörden veranlasst hatten, die Ermittlungen wiederaufzunehmen. Die neuen Aussagen der Zeugen sind mit verschiedenen wissenschaftlichen Methoden auf ihre Glaubwürdigkeit untersucht worden. Grund dafür ist, so die Staatsanwaltschaft, dass sich Zeugen nach einem so langen Zeitraum falsch erinnern oder Tatsachen vergessen haben. Einen konkreten Verdacht gebe es zwar nicht; die vorläufigen Ermittlungsergebnisse gäben jedoch Anlass, einige Punkte weiterzuverfolgen. Mit dieser Aufgabe werden Polizei und Justiz aus Zwolle betraut, die bislang nicht in die Ermittlungen einbezogen waren. Sie sollen „mit frischem Blick“ prüfen, ob sich konkrete Hinweise auf die Ursache der Explosion ergeben. Bei dem Unglück waren 23 Menschen ums Leben gekommen. Fast 1000 wurden verletzt, ein Stadtteil wurde in Schutt und Asche gelegt.

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