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Politik Inland

Wenig Interesse an neuer Schulform

Hilmar Riemenschneider

Düsseldorf - Im kommenden Schuljahr wird es weniger Gemeinschaftsschulen geben als erwartet: Im nordrhein-westfälischen Schulministerium sind nur 19 Anträge für die Teilnahme an dem von der rot-grünen Landesregierung geplanten Schulversuch für längeres gemeinsames Lernen eingegangen.

Nach Angaben von Ministerin Sylvia Löhrmann wird im Münsterland nur die bereits genehmigte Profilschule in Ascheberg am Modellvorhaben teilnehmen. Über alle anderen Anträge wird bis Monatsende entschieden, damit das Anmeldeverfahren für dass kommende Schuljahr im Februar planmäßig abläuft.

In früheren Erklärungen hatte Löhrmann mit bis zu 50 Schulen gerechnet. Sie verwies am Freitag auf weitere 43 Schulträger, die für das Schuljahr 2012/2013 Interesse an der Gemeinschaftsschule angemeldet hätten. Am Vortag hatte das Ministerium einräumen müssen, dass nur 13 Gymnasien das Angebot für die Rückkehr zur neunjährigen Abiturzeit nutzen, darunter das Scholl-Gymnasium Münster.

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