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Rot Weiss Ahlen

Wenn nichts mehr geht

André Fischer

Ahlen - „Aufstehen, wenn man am Boden ist!“ Andreas Niedrig, einer der erfolgreichsten Triathleten Deutschlands, kann ein Lied davon singen. Nach einem bewegten Leben als Drogensüchtiger ist er in die Spitzenklasse der Langstrecken-Triathleten aufgestiegen. Sein Credo: „Du kannst alles schaffen, wenn Du es willst. Du musst es aber tun!“ Diese Worte gab der 42-Jährige am Montagabend den rund 70 Zuhörern im VIP-Raum, darunter Trainer und Spieler des Zweitligisten, während seines bewegenden Vortrages mit auf den Weg gen Aachen. Anstoß auf dem Tivoli ist am Freitagabend um 18 Uhr.

„Es war schon beeindruckend, was der Andreas erzählt hat“, zeigte sich RW-Coach Christian Hock angetan von der Lebens- und Leidensgeschichte des Triathleten. „Durch den Glauben an sich selbst hat er zurück ins Leben gefunden“, so Hock, der hofft, dass dieses Beispiel seinen Jungs auf dem Feld neuen Mut gibt. Auch RW liegt derzeit als Schlusslicht ohne jeden „Dreier“ am Boden und muss sich selbst aus dem Dreck ziehen. Am besten schon bei der Alemannia.

In den Kader kehren Kapitän Daniel Thioune nach über einem Jahr Verletzungspause und Mohammed Lartey zurück, während neben Busch Ronald Maul und Bahattin Köse nicht mit dabei sind. „Das wird ein bewegender Moment sein“, freut sich Thioune auf sein Comeback.

RW Ahlen: Kirschstein - Wiemann, Kittner, Döring, Pelzer - Di Gregorio - Lartey, Book, Oezkara - Bröker, Toborg

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