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Keine Einigung mit Apollo

WestLB stoppt Verkauf der Westimmo

wn

Münster/Düsseldorf - Für die Mitarbeiter der Westimmo, der Immobilientochter der WestLB, ist die Nachricht betrüblich: Die Düsseldorfer Landesbank hat die Gespräche über den Verkauf der Tochter an den Finanzinvestor Apollo gestoppt, teilte die Bank am Donnerstag mit.

Die Westimmo unterhält in Münster ihren zweitwichtigsten Standort nach dem Hauptsitz in Mainz. In der Westfalenmetropole arbeiten 120 der insgesamt gut 400 Beschäftigten. Angesichts der kurz bevorstehenden Zerschlagung der WestLB droht das Geschäft der Westimmo jetzt gemeinsam mit anderen unverkauften Aktivitäten in die Bad Bank der WestLB überführt zu werden. „Mit nicht übersehbaren Konsequenzen für die Mitarbeiter“, sagte WestLB-Sprecher Armin Kloß unserer Zeitung. Möglicherweise würden die Westimmo-Mitarbeiter künftig für die Mitte nächsten Jahres startende neue Servicegesellschaft, die Nachfolger der WestLB wird, arbeiten.

Mit Apollo hätte keine Einigung erzielt werden könne, so Kloß, weil den Investoren die Zwangslage der WestLB bekannt gewesen sei. -

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