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Wettkampf um Atlantis-Wanderpokal

Jennifer von Glahn

Münster - "Versucht, genau in den Eimer zu treffen", feuerten die Betreuer in Atlantis die Kinder immer wieder an. In der Abenteuerstadt am Wienburgpark fand am Dienstagnachmittag eine Mini-Olympiade statt. Die vier Kinder-Teams von Atlantis, Raketenraser, Krachonauten, Spunkx und die Galaktischen versuchten sich im Stiefelweitwurf. Der Preis für das Gewinnerteam: der begehrte Atlantis-Wanderpokal.

Dafür legten sich die Kids richtig ins Zeug und zielten beim Wettwerfen mit ihren Schuhen genau auf den Eimer. Je dichter dran, desto größer die mögliche Punktzahl für die Schützen und ihre Gruppe. Der Beifall der rund 450 Jungen und Mädchen war bei jedem guten Wurf gigantisch. "Yeahh", freuten sich die Kids bei der Mini-Olympiade.

Nach einer guten Stunde Wettbewerb standen die Sieger fest. Der Wanderpokal wanderte diesmal in das Lager der Galaktischen, die sich insgesamt 54 Punkte erzielten. Für ihre guten Würfe kassierten die Krachonauten 41 Punkte, dicht gefolgt von den Raketenrasern mit 33 Punkten und den Spunkx mit 17 Punkten. Die Siegesfeier fiel entsprechend fröhlich aus. Zusammen mit den Betreuern tanzten alle Kinder den Atlantis Tanz und die Siegergruppe präsentierte stolz den Pokal. Passend zum ausgelassenen Feiern kam dann auch endlich wieder die Sonne raus.

Ein guter Anlass, endlich wieder die Hüpfburgen aufzubauen, die aufgrund des Regens der letzten Tage abgebaut werden mussten. Strahlend nutzen die Kleinen direkt das Spring- und Tobangebot und stürmten die bunten Burgen. Auch die Kletteraktionen gaben die Atlantisteamer wieder frei. Ob Kistenstapeln oder das Erklimmen der großen Hängeleiter - die Jungen und Mädchen waren sichtlich froh über die Angebote und standen an den Geräten Schlange.

Derweil ging es hinter dem Zelt der Raketenraser magisch zu. Hier lockte Zauberer Roger Steiner mit seiner Zauberschule. "Die Kinder lernen heute bei mir richtiges zaubern", so der Künstler. Vorher aber mussten die Kinder den magischen Schwur leisten, auch ja keinen der tollen Tricks zu verraten. „Nicht einmal Mama und Papa", schmunzelte der Zaubermeister. Und schon gingen die Kunsttstücke los. Ob magisches Salz, das zaubern mit Bechern und Karten oder der Taschentuchtrick, mit dem man Geld verschwinden lässt - die kleinen Nachwuchszauberer lauschten gebannt und zauberten nach, was Magier Roger ihnen zeigte.

Besonders beliebt war das Zaubern mit Münzen. „Da können sich die kleinen Zauberer ihre erste Gage verdienen, wenn sie von Mama und Papa ein paar Cent wegzaubern können", lachte Zaubermeister Roger Steiner. Der Zauberkurs für die jüngsten Atlantisbesucher, die Raketenraser, geht noch bis Donnerstag.

Auch die Kinderreporter der Westfälischen Nachrichten waren wieder mit Digitalkameras und Schreibzeug im Einsatz. Hier der kurze, aber knackige Bericht von Steffi (13) und Caro (13):

Wir sind Steffi und Caro und wir sind gerne in Atlantis, weil es hier viel Spaß macht. Jetzt gerade ist Olympiade und wir wollen den Pokal für die Galaktischen holen. Vorher singen alle gruppen noch ihr Gruppenlied, bevor es richtig los geht. Bei der Olympiade gibt es diesmal nur ein Spiel, bei dem jeweils 10 Kinder einer Gruppe einen Schuh oder Stiefel werfen müssen. Damit sollen die Kinder versuchen, in einen Eimer zu treffen. Nach der Olympiade stehen die Galaktischen als Sieger fest.

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