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USC Münster

Widrige Umstände

Heiner Gerull

Hamburg / Münster. Zwei Spiele, in denen es einen Sieg und eine Niederlage gab. Christoph Kesselmeier, Trainer der USC-Reserve, durchlebte am Wochenende ein Wechselbad der Gefühle. Doch am Ende überwogen beim Coach des heimischen Volleyball-Zweitligisten die positiven Eindrücke. „Wenn man sich vor Augen führt, was auf unsere jungen Spielerinnen in den vergangenen Tagen eingewirkt hat, dann war das, was sie abgeliefert haben, aller Ehren wert“, erläuterte Kesselmeier, der damit auf die ablehnende Entscheidung bezüglich des Sportinternats anspielte.

Es mag ein Grund gewesen sein, weshalb die Spielerinnen der USC-Reserve während der 0:3 (16:25, 13:25, 7:25)-Niederlage bei NA. Hamburg II mit ihren Gedanken ganz woanders waren. Die Hamburger Erstreserve war präsent, der USC indes war mit andere Dingen beschäftigt. Diese Verunsicherung nutzte der Gegner, der vor 80 Zuschauern nur 56 Minuten benötigte, um die Entscheidung herbeizuführen.

Beim 1. SC Norderstedt hingegen lief es besser, obgleich auch dieses Spiel trotz des klaren 3:0 (25:23, 25:12, 27:25)-Erfolges der Unabhängigen heiß umkämpft war. Der USC musste auf die erkrankte Corinna Mommert verzichten. Nachdem am Samstag die ebenfalls noch nicht vollkommen genesene Rebekka Tiemeyer Einsatz gekommen war, begann gestern in Norderstedt die etatmäßige Diagonalspielerin Teresa Mersmann als Zuspielerin. Sie entledigte sich dieser Aufgabe ohne Fehl und Tadel.

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