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Wieder nur Rang zwei

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Ahlen / Beckum - Seit drei Jahren ist es das gleiche Bild: 2006 konnte die Staffel der LG Ahlen noch den Sieg bei der Beckumer Marathonstaffel für sich beanspruchen, doch inzwischen hat sich der LV Oelde den Hattrick geholt und die LG dreimal hintereinander auf Platz zwei verwiesen. In diesem Jahr sogar deutlicher als je zuvor. Acht Minuten war der Oelder Schlussläufer Helmut Karwinkel bereits im Ziel, als der Ahlener Manfred Kreutz nach 2:37:31 Stunden folgte. Startläufer Daniel Drepper hatte noch auf Rang fünf liegend übergeben, doch Markus Kreickmann konnte die Ahlener Staffel trotz langer Wettkampfabstinenz auf Rang zwei führen. Dabei blieb es dann auch, denn Mirko Schuler, Moses Osheku und Manfred Kreutz bissen sich an den Oeldern die Zähne aus. Kein Wunder, waren doch alle fünf eingesetzten Starter sogar schneller als Daniel Drepper und Moses Osheku, die mit 30:56 Minuten die besten Ahlener Zeiten auf den 8,44 Kilometern durch die Bauernschaft Werse ablieferten.

Mit ihrer Einzelzeit konnte auch Felicitas Breer zufrieden sein. Die 13-Jährige lieferte mit 36:11 Minuten die zweitschnellste Frauenzeit ab, konnte ihre Staffelleistung aber auch mit dieser herausragenden Leistung nicht mehr entscheidend verbessern. Waren die Frauen der LG Ahlen im vergangenen Jahr noch wegen mangelnder Konkurrenz als Siegerinnen ins Ziel gelaufen, mussten sie sich in diesem Jahr mit dem fünften Rang begnügen. Silke Diecksmeier, Elke Masckelski, Halina Wimmelbücker und Antonie Breer hatten ihren Trumpf mit einem zu großen Rückstand ins Rennen geschickt. Mit 3:46:07 Stunden verbesserten sie allerdings ihre Vorjahreszeit um sechs Minuten.

Zwei weitere Ahlener Männerstaffeln landeten im Mittelfeld. Die „Road Runners Ahlen“ benötigten in der Besetzung Alwin Schlesiger, Karsten Kordes, Christian Neuperger, Susanne Hämmerling und Egbert Borgschulte 3:19:53 Stunden. Die zweite Staffel der LG Ahlen war nach 3:31:15 Stunden im Ziel, obwohl Michael Hellmann seinen Einsatz fast verpasst hätte. Als Ludger Sandknop die Wechselzone erreichte und auf seinen Teamkollegen wechseln wollte, war dieser noch nicht da.

Die Mitläufer Norbert Maschelski, Dirk Kaldewei und Mathias Schwenke nahmen es mit Humor.

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