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Wiederholungsspiel gegen Aramäer: Ennigerloh tritt nicht an

Cedric Gebhardt

Ahlen - Das für Mittwochabend angesetzte Wiederholungsspiel zwischen Aramäer Ahlen und SuS Ennigerloh findet nicht statt. Die Gäste treten nicht an. „Wir kriegen innerhalb von 24 Stunden keine Mannschaft zusammen“, konstatierte SuS-Geschäftsführer Ralf Drews bereits Mittwochnachmittag.

Daher hat Ennigerloh Protest gegen die Neuansetzung der Partie eingelegt. Dieser wiederum wurde vom Kreisvorsitzenden Manfred Mielczarek abgelehnt. Er verweist auf §29 Absatz vier, nach dem ein Spiel neu angesetzt werden muss, sofern keine der beiden Mannschaften den Spielabbruch verursacht hat. Die Replik aus Ennigerloh kam umgehend. Ralf Drews hat inzwischen einen Antrag auf sportgerichtliche Entscheidung gestellt.

Damit geht der Fall in die nächsthöhere Instanz - vor die Kreisspruchkammer (KSK). Deren Vorsitzender Klaus Schwenner trommelte am Mittwoch eifrig KSK-Mitglieder zusammen. Am Donnerstag will sich die KSK treffen und ein Urteil fällen. Wird der Protest erneut abgelehnt, wird die Begegnung mit 2:0 für Aramäer Ahlen gewertet. Die Partie war am Sonntag beim Stand von 5:0 für Ennigerloh abgebrochen worden, weil Ahlens René Hilbig mit dem Schiedsrichter zusammengeprallt war und dieser daraufhin ins Krankenhaus gebracht wurde. Im Internet ist ein Video vom Zusammenstoß zu sehen:

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