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Ahlener SG

Wiegers kann wieder lachen

André Fischer

Ahlen. So richtig entspannt wirkte Björn Wiegers am Montag während der Weihnachtsfeier im Art-Hotel nicht. Kein Wunder, ließen ihm die Krücken doch wenig Raum zur Entfaltung. Seit einer weiteren Untersuchung am Dienstagmorgen hat der Kreisläufer der heimischen Zweitliga-Handballer zumindest die Gewissheit, dass er sich beim Spiel in Hildesheim nichts gerissen hat. Blutergüsse am Knochen seien derzeit für seine Schmerzen im Fußgelenk verantwortlich. „Nächstes Jahr bin ich wieder dabei“, konnte Wiegers dann doch wieder lachen. Nach einer kurzen Auszeit über die heiligen Tage will er spätestens im neuen Jahr mit frischem Mut ans Werk. Coach Jens Pfänder wird das gerne hören, hatte er doch Schlimmeres befürchtet.

Apropos Pfänder: Der ASG-Übungsleiter ließ seine Jungs nach der traditionellen Christmas-Party am gestrigen Morgen nochmals beim Fußball schwitzen, um ihnen dann ein paar ruhige und erholsame Tage zu wünschen. Und wie sich das für einen guten und stets ans Wohl seiner Schützlinge bedachten Trainer gehört, hat Pfänder vorab auf elektronischem Weg noch einen kleinen Trainingsplan in Umlauf geschickt, damit Sascha Bertow und Co. auch über die Weichnachtstage aktiv bleiben.

Nur gut, dass das eigentlich für den 27. Dezember terminierte Spiel gegen Dessau-Roßlau auf den 31. Januar (19.30 Uhr) verschoben wurde. So bleiben den Rot-Weißen zumindest ein paar Tage, um die Zeit im Kreise der Familie zu genießen. Das will auch Jens Pfänder tun, der erstmals seit zehn Jahren das Fest mit seinen Lieben so gänzlich auskosten kann. „In den Jahren zuvor waren immer zwischen Weihnachten und Neujahr Spiele angesetzt, so dass ich nie richtig zur Ruhe kam. Diesmal ist das zum Glück anders“, weiß auch Pfänder die Spielverlegung zu schätzen.

Seine Frau und seine vier Kinder werden sich freuen, schließlich geht es gleich im neuen Jahr knallhart weiter. Bereits am 5. Januar erfolgt der Trainingsauftakt morgens um neun Uhr. Am Nachmittag folgt ab 16.30 Uhr eine weitere Einheit und Weihnachten ist spätestens dann Geschichte.

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