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„Wir haben es selbst in der Hand“

Cedric Gebhardt

Dolberg - Gelingt der Klassenerhalt oder muss Eintracht Dolberg in der Kreisliga den Neuanfang starten? Vor dem alles entscheidenden Aufeinandertreffen mit Bockum-Hövel am Samstag sprach „AZ“-Redaktionsmitglied Cedric Gebhardt am Freitag mit Trainer Hans-Peter Esch.

Herr Esch, haben Sie als Trainer mit einer Mannschaft schon einmal derart in der Bredouille gesteckt?

Esch: Solche Situationen habe ich schon öfter mitgemacht. Damit muss man umgehen. Man darf nicht die Nerven verlieren. Wir müssen einfach das Potenzial, das wir haben, abrufen. Dazu muss der Kopf aber mitspielen.

Was tun Sie dafür, dass er mitspielt. Wie können Sie einer Mannschaft, die elf Spiele hintereinander verloren hat, Zuversicht geben?

Esch: Das ist natürlich nicht ganz einfach. Aber die Spieler wissen, dass unter den Niederlagen auch sehr gute Spiele waren. Zum Beispiel gegen Brechten oder Massen. Da haben wir 30, 40 Minuten gut gegen ausgesehen. Daran gilt es anzuknüpfen - allerdings über die gesamten 60 Minuten. Ich bin mir sicher, dass wir die sportliche Klasse haben, um uns für ein weiteres Jahr Bezirksliga zu qualifizieren.

Wie viel Druck lastet augenblicklich auf Ihrem Team?

Esch: Unser Abschlusstraining haben wir mit einem gemeinsamen Grillen ausklingen lassen, um den Dampf rauszunehmen. Die Spieler sind sich bewusst, worum es geht. Wir haben es selbst in der Hand. Aus unserer besseren Ausgangsposition können wir Selbstbewusstsein schöpfen.

Wo kann man den Hebel ansetzen, wo hat Ihr Gegner Schwachstellen?

Esch: Bockum-Hövel bekommt Probleme, wenn man aggressiv gegen sie deckt. Außerdem wollen wir mit komplexeren Spielzügen Druck auf deren Abwehr ausüben. Da haben wir ein bisschen was in der Schatulle, was wir ausspielen und gewinnbringend einsetzen können.

Wie haben Sie Ihre Mannschaft im Training auf diese wichtige Begegnung vorbereitet?

Esch: Wir haben ganz normal trainiert, haben unsere Standards gefestigt und ein paar Abwehr-Varianten ausprobiert. Wir hatten eine beachtliche Anzahl von Spielern beim Training - 21 Mann, das war schon ganz anständig.

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