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USC Münster

„Wir können sie packen“

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-wis- Münster. Beim Turnier der Weltserie in Shanghai haben die münsterischen Beachvolleyballerinnen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich den Sprung ins Halbfinale knapp verpasst. Auf dem Weg dorthin unterlagen sie den Brasilianerinnen Ana Paula/Shelda unglücklich in drei Sätzen (15:21, 21:14, 12:15). „Es war ein sehr enges Spiel. Letztendlich haben uns zwei unglückliche Situationen im Tiebreak den möglichen Sieg gekostet. Das ist sehr schade, aber immerhin wissen wir jetzt, dass wir die Brasilianerinnen schlagen können. Beim nächsten Aufeinandertreffen werden wir dies dann hoffentlich auch tun“, sagte Brink-Abeler.

Die Münsteranerinnen verloren den ersten Satz vor 3000 Zuschauern trotz guter Leistung recht deutlich. „Zu diesem Zeitpunkt fehlte unseren Aktionen noch die nötige Konseqenz“, gab Brink-Abeler zu. Mit Beginn des zweiten Durchgangs wurde das Spiel der Deutschen zwingender. Und schon geriet der Gegner ins Schwimmen. „Zeitweilig wussten Ana Paula und Shelda gar nicht, was sie machen sollten“, so Brink-Abeler. Leider fanden die Südamerikanerinnen im Tiebreak ins Spiel zurück.

Gemeinsam mit Trainer Axel Büring nutzten Brink-Abeler und Jurich den gestrigen Tag zu einer „Erlebnistour“ in die Innenstadt der 18-Millionen-Metropole. Heute wird wieder trainiert. Noch bis zum Sonntag hält sich das Trio in Shanghai auf. Danach trennen sich die Wege von Trainer und Spielerinnen. Büring kehrt in die Heimat zurück. Brink-Abeler und Jurich fliegen nach Südkorea weiter. Dort wird in Seoul am 15. Mai der Kampf um Prämien und Punkte für die Olympia-Qualifikation fortgesetzt. Aktuell trennen die Münsteranerinnen lediglich zehn Zähler vom großen Ziel. Der Rückstand auf die Hamburgerinnen Pohl/Rau ist auf ein Minimum gesunken. Noch in Asien – nach dem Turnier in Korea trifft sich die Weltelite in Japan – wollen Brink-Abeler und Jurich an den Norddeutschen vorbei.

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