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„Wir können stolz auf uns sein“

Niklas Groß

Vorhelm - Die Sensation haben sie knapp verpasst. Dennoch: Die Leistung der TuS gegen den VfL Bochum konnte sich sehen lassen. Lange Zeit war kein Klassenunterschied zu erkennen. Die „AZ“ ist nach dem Spiel auf Stimmenfang gegangen.

Ralf Pottgüter, Trainer der TuS Westfalia Vorhelm: „Schade, dass wir einige Minuten in Unterzahl agieren mussten. Das hat der VfL natürlich eiskalt ausgenutzt. Sei´s drum: Aus dieser Partie können wir viel Positives für die Meisterschaft mitnehmen, das war beileibe nicht nur Glück. Mit einigen Wochen Regenerationszeit könnten wir Bochum glatt noch mal so die Stirn bieten. Die Jungs haben sich einfach klasse verkauft. Ich bin stolz.“

Dariusz Wosz, Trainer des VfL Bochum: „Das war blamabel. Zur ersten Hälfte möchte ich mich gar nicht äußern. Könnte ich noch mehr Spieler vom Feld nehmen, hätte ich von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Ob es im Viertelfinale gegen Preußen Münster einfacher wird, kann ich nicht sagen. Jedenfalls wissen meine Jungs definitiv, dass die auch in der Bundesliga spielen!“

Simon Büscher, Abwehrspieler der TuS Westfalia Vorhelm: „Es war in der Tat das Spiel des Lebens für uns. Wir haben noch einen Tacken besser gespielt als gegen Dortmund. Taktisch waren wir bestens eingestellt. Schade nur, dass es am Ende nicht gereicht hat. Ich denke, wir können echt stolz auf uns alle sein.“

Oliver Albrecht, Mittelfeldspieler der TuS Westfalia Vorhelm: „Ich habe mir im Vorfeld nicht so sehr den Kopf gemacht, weil ich mit RW Ahlen schon mal gegen den VfL gespielt habe. Der eine oder andere war sicher nervös, aber das hat sich im Laufe des Spiels gelegt.“

Steven Behrens, Bochumer Siegtorschütze sowie einst in Diensten LR Ahlens: „Natürlich hätte ich meine Mannschaftskameraden vor der Westfalia warnen können, die kenne ich schließlich recht gut. Doch für die erste Hälfte gibt es keine Entschuldigung, wir haben Vorhelm offensichtlich unterschätzt. Kompliment an die TuS.“

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