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Ahlener SG

„Wir wollen mal so richtig einen raushauen“

Herbert Vogel

Ahlen. Immer noch auf Philipp Lütkehaus verzichten müssen die Verbandsliga-Handballer der Ahlener SG, wenn sie am Samstagnachmittag ins Ostwestfälische aufbrechen. Die heimische Zweitliga-Reserve tritt um 18.15 Uhr bei der HSG Löhne-Obernbeck an, wo Linkshänder Lütkehaus wegen seiner noch nicht auskurierten Oberschenkelzerrung allenfalls als Zuschauer dabei sein wird.

Von der Papierform gehen die Schützlinge von Martin Nelling als Tabellenfünfter sicherlich favorisiert in die Partie gegen den Drittletzten, doch der ASG-Coach warnt: „Wir haben zuletzt gesehen, wie stark Münster war. Die Tabelle hat zu Beginn der Saison noch keine große Aussagekraft.“ Deshalb verlangt Nelling von seinem Team höchste Konzentration, freut sich aber gleichzeitig, dass Freddy Mersmann und auch Mark Michalczik, der gegen Münster „rot“ sah, wieder mit dabei sind.

Wesentlich mehr Kopfzerbrechen bereitet die aktuelle Personalsituation da Nellings (Spieler-) Trainerkollege Zygfryd Jedrzej von der HSG Löhne. Der Pole, der damals mit dem HC Bad Salzuflen gegen die ASG um den Aufstieg in die 2. Bundesliga spielte, muss auf wichtige Spieler aus dem Kader der vergangenen Saison verzichten, was sich vor allem im Rückraum bemerkbar macht. So fehlte es in den bisherigen Spielen (ein Sieg, ein Unentschieden und drei Niederlagen) an der Durchschlagskraft im Angriff.

Die erwartet Nelling heute Abend auch von seinem Team: „Wird Zeit, dass wir mal richtig einen raushauen. Noch ein doppelter Punktgewinn käme genau richtig, um sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen“, stellt der ASG-Coach klar.

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