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WM-Agora: „Schönste Public-Viewing-Arena“

Katrin Jünemann

Münster-Kinderhaus. „Es war ein voller Erfolg. Die WM-Agora ist zur Marke geworden – und sie ist die schönste Public-Viewing-Arena in Münster“, zieht der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Kinderhaus, Berthold Ostlinning, ein positives Fazit der WM-Agora. Organisiert wurde sie von der „Interessengemeinschaft Public Viewing – Events im Stadtteil Kinderhaus“ mit Unterstützung des Wuddis und der Werbegemeinschaft.

Public Viewing in Kinderhaus – das brachte viele Menschen zusammen. „Wir haben die unterschiedlichsten Zielgruppen angesprochen“, sagt Ostlinning. Selbst Leute, die sonst kein oder wenig Fernsehen schauten, weil sie ihre Zeit lieber mit der Familie, mit Freunden oder Lesen verbrächten, hätten sich zum Public Viewing in der WM-Agora getroffen. Berthold Ostlinning hat kein Spiel der Nationalelf in der WM-Agora versäumt und fast alle anderen zuhause geschaut. „Es gibt kaum eines, das man verpasst hat.“

Was die WM-Agora anbelange, habe es bei allen Spielen Zuschauerinteresse gegeben, auch bei den Spielen ohne das deutsche Team. Beim Spiel Spanien – Russland seien vor allem viele Jugendliche beim rauchfreien Public Viewing gewesen.

Das Finale hätten rund 600 Zuschauer verfolgt. Und der jüngst Fan, der bis zum nächsten Füttern vorbeischaute, sei just vier Wochen alt gewesen. Überhaupt habe die WM-Agora vielen Familien die Möglichkeit gegeben, Fußball gemeinsam zu erleben. Wobei man gemerkt habe, so Berthold Ostlinning, dass der späte Spielbeginn zur Schulzeit durchaus Auswirkungen hatte: Die Anzahl der jungen Zuschauer sei mit Ferienbeginn deutlich gestiegen. Berthold Ostlinning schätzt die Gesamtzahl der Zuschauer bei den deutschen Spielen auf über 2500 Personen.

Das Konzept der WM-Agora sei angekommen: Ohne Eintritt und ohne Verzehrzwang die Europameisterschaft zu erleben. „Man konnte sich einfach kostenfrei hinsetzen und Fußball genießen“, fasst der Vorsitzende der Werbegemeinschaft die Vorteile der WM-Agora zusammen. Auch die Preise waren familienfreundlich: So kosteten 0,4 Liter Cola oder Fanta 1,60 Euro, dieselbe Menge Mineralwasser 1,40 Euro und das Bier (0,33 Liter) ohne gab es für 1,80 Euro. Und der Ausgang der Europameisterschaft: „Wir hätten nur mit viel Glück gewinnen können“, meint er.

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