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Jazzfest Gronau Content

Wortlose Kommunikation

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Gronau - „So möchte ich auch klingen!“, entfuhr es dem jungen Trompeter Julian Wasserfuhr, als er eher zufällig eine Platte von Chet Baker in die Hand bekam. Inzwischen kommt er dem Klangideal eines timbrereichen Tones, dessen Facetten von kristallklar bis brüchig reichen, ein großes Stück näher, mehr noch: Er gilt als Geheimtipp unter den jungen deutschen Jazztrompetern.

Beim 21. Jazzfest Gronau wird er gemeinsam mit seinem Bruder Roman am Donnerstag (23. April) im - dann wiedereröffneten Restaurant im ehemaligen Café Oreade - seine Visitenkarte abgeben.

Welcher Trompeter hat schon seinen eigenen Klavierspieler zu Hause? Und welcher Pianist muss seinen Solisten nur im Nachbarzimmer suchen? Die beiden Brüder Julian und Roman Wasserfuhr genießen diesen Luxus. Und: Wie die Wasserfuhrs aufeinander hören und daraus wunderbare musikalische Geschichten entstehen, ist ein Genuss! Ihre (Seelen-) Verwandtschaft kommt dem gemeinsamen Spiel zugute. Kommunikation findet wortlos und intuitiv statt. Die Vertrautheit der Brüder verleiht der Musik einen entspannten und unangestrengten Charakter. Mit seinem warmen Ton spielt Julian erstaunliche Chorusse von unerhörter Leichtigkeit. Sein Bruder ist mit seinem akzentuiert-strahlenden Klavierspiel an dem frischen, aber dennoch ausgereiften und luftigen Sound der Band nicht minder beteiligt.

Ein relaxter Abend voll Jazz, Hardbop und modernem Mainstream erwartet die Besucher.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Karten gibt es im Vorverkauf für acht Euro und an der Abendkasse für 12 Euro.

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