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Wundertüte ohne Überraschungen

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Dolberg. Mit einem großen Fragezeichen im Gepäck machte sich die erste Tischtennis-Mannschaft der Dolberger Eintracht am vergangenen Samstag auf den Weg nach Selm. Denn man weiß im Vorfeld nie, welche Routiniers die dritte Mannschaft der Schwarz-Gelben aus der Wundertüte zaubert. Doch schnell wurde klar, dass die besagte Tüte dieses Mal keine Überraschung verbarg, denn die Eintracht legte zu Beginn im Doppelspiel gleich ein deutliches 3:0 vor. Und diesen Schwung nahm Peter Greve auch mit in sein erstes Einzel, in welchem er den Spitzenspieler der Hausherren nach verlorenem ersten Durchgang zum Ende überlegen in vier Sätzen entzauberte. Sein Bruder Klaus musste sich indes mit 1:3-Sätzen beugen. Am mittleren Paarkreuz wurden ebenso die Punkte geteilt: Ronny Schenk ließ zu keiner Zeit Zweifel aufkommen, wer den Tisch als Sieger verlässt. Axel Rolf hingegen fand kein probates Mittel, der jahrzehntelangen Erfahrung seines Gegenspielers zu trotzen. Doch es sollte der letzte Zähler der Gastgeber an diesem Abend gewesen sein. Zuerst schraubten Dieter Kwirant und Jörg Grewe das Ergebnis souverän auf 7:2, ehe das obere Paarkreuz ein zweites Mal an die Platten trat. Jetzt brillierte auch Klaus Greve, der Nummer eins der Schwarz-Gelben gönnte er nur ganze zwölf Punkte in drei Sätzen. Peter Greves Fünfsatzsieg machte den 9:2-Auswärtssieg schließlich perfekt. Überraschungsmomente bei der Aufstellung wird es im Spitzenspiel gegen die Westfalia aus Vorhelm am kommenden Freitag nicht geben. Im Gegenteil: Die Duelle werfen schon jetzt ihre Schatten voraus. Nur eine Woche nach dem glatten 9:3-Auswärtssieg bei der dritten Vertretung des SC Blau-Weiß Ottmarsbocholt trat deren zweite Mannschaft gegen die Dolberger Reserve in der Mehrzweckhalle an. Und das gleich mit zwei bekannten Gesichtern. Doch wie schon in der Vorwoche startete die Eintracht mit einem 2:1 nach den Doppeln, dem Jörg Grewe gleich einen weiteren Zähler folgen ließ.

Zwar verlor Andreas Weber gegen die Nummer eins der Blau-Weißen in einem ausgeglichenen Match im Entscheidungssatz, doch ein hoch konzentrierter Walter Feischen stellte in ebenso fünf Sätzen den alten Abstand zum 4:2 wieder her. Nach einem weiteren Zähler am mittleren Paarkreuz erlebte Markus Ebel sein Déjà-vu. Erneut traf er auf die mit zwei äußeren Noppenbelägen ausstaffierte Nummer sechs des Sportclubs und nach dem Waterloo vor sechs Tagen packte er dieses Mal die richtige Taktik aus. Ralf Steinke legte einen weiteren Fünfsatzsieg zum 7:2 nach, ehe die Gäste in einer hochklassigen Partie der Spitzenspieler ihren dritten Zähler verbuchten. Andreas Weber mit drei unspektakulären Durchgängen und Walter Feischen mit einem Herzschlagfinale holten die noch notwendigen zwei Punkte zu einem in dieser Höhe nicht erwarteten 9:3-Erfolg.

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