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Rot Weiss Ahlen

Wuppertal über die Wupper gehen lassen

Cedric Gebhardt

Ahlen - Binnen acht Tagen kann alles in trockenen Tüchern sein. Auf RW Ahlens A-Junioren wartet ein Marathon-Programm. Zunächst gastiert das Team von Holger Bellinghoff und Gregor Surmann am Sonntag um 11 Uhr beim Wuppertaler SV Borussia an. Dann empfängt RW am Mittwoch die Arminia aus Bielefeld und heißt am kommenden Sonntag die SG Wattenscheid 09 willkommen.

Drei Begegnungen, die über den Klassenerhalt der Ahlener entscheiden können. „Vier Punkte sind das Minimum, was wir aus diesen drei Spielen holen sollten“, meint Holger Bellinghoff. Am besten soll es gleich zu Anfang einen „Dreier“ morgen in Wuppertal geben. Doch das wird alles andere als leicht.

Für den WSV ist das Match gegen RW die letzte Gelegenheit, der Griff nach dem Strohhalm, um sich überhaupt noch Chancen auf einen Verbleib in der Junioren-Bundesliga auszurechnen. Doch Rot-Weiß ist gewappnet.

Durch den 2:0-Erfolg beim VfL Bochum haben die Ahlener ihr Selbstvertrauen gestärkt und brennen nach dreiwöchiger Spielpause auf ihren Einsatz. Freuen kann sich RW auch darüber, dass die Platzherren gezwungen sein werden, das Spiel zu gestalten. Dann können die Ahlener aus einer abwartenden Haltung agieren und schnelle Konter fahren. Wuppertals Trümpfe liegen in der Kampfstärke und körperlicher Robustheit. „Aber wir sind stark genug, die Punkte zu holen und alle fiebern der Aufgabe entgegen“, spürt RW-Trainer Bellinghoff Dampf unterm Kessel.

Verzichten muss er neben Marcel Kretschmer, Baris Ertugrul, Nico Hecker und Thomas Vorwerk weiterhin auch auf Moritz Kickermann, der nach wie vor Probleme mit den Adduktoren und der Leiste hat.

Am Dienstag wartet eine weitere Untersuchung auf den Abwehrchef. Ursprünglich hatte Holger Bellinghoff darauf gesetzt, dass Kickermann eben für die Partie in Wuppertal wieder einsatzfähig ist. Doch nun muss auch er erkennen: „Wir sind nicht bei ,Wünsch dir was, sondern bei ,So isses.“

Auch Rouven Meschede (Leistenprobleme) und Christopher Brügmann (Achillesferse) stehen auf der Kippe. Dafür kehren gegen Wuppertal Markus Maier und Marc Schnier zurück. Sie sollen mithelfen, dass Wuppertal über die Wupper geht und man selbst den Klassenerhalt schleunigst unter Dach und Fach bringt.

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