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Ferienregion Osnabrücker Land 2007

Zeitreise zu den schönsten Adelsschätzen

wn

Schmucke Anlagen, prächtige Gärten und Veranstaltungen, bei denen die werten Besucher fürstlich verwöhnt werden: Die Schlösser, Burgen und Klöster im Osnabrücker Land sind wahre Schätze für Entdecker. Mit dem Kulturführer „Zeitreise“ können Besucher nicht nur zu einem Ausflug in längst vergangene Epochen aufbrechen.

In der vom Tourismusverband Osnabrücker Land (TOL) herausgegebenen Broschüre werden 14 Anlagen vorgestellt, die jede für sich besondere Erlebnisse versprechen. Ob bei einem Spaziergang durch die Gartenpracht rund um Schloss Ippenburg, bei einer dänischen Teestunde auf Schloss Hünnefeld oder bei einer Besichtigung von Schloss Iburg, wo im 17. Jahrhundert die Wiege der ersten preußischen Königin Sophie Charlotte stand – überall lässt es sich noch heute herrschaftlich leben. Die Broschüre macht auf 36 Seiten Lust auf einen Besuch der ehrwürdigen Stätten.

Neben Informationen zu den Besonderheiten und der Geschichte der Anlagen hält die reich bebilderte Broschüre jede Menge wertvolle Tipps zum Feiern, Übernachten, Tagen und zu Abstechern in die Umgebung bereit. Die Zeitreise zu den beeindruckenden Gemäuern beginnt im Süden des Osnabrücker Landes: Schloss Iburg diente 600 Jahre lang den bischöflichen Landesherren als Residenz. Berühmteste Bewohnerin der einzigen erhaltenen Höhenburg des Osnabrücker Landes war Sophie Charlotte, Tochter von Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg und Sophie von der Pfalz. Mit Musik und Leben wird der sehenswerte Rittersaal regelmäßig bei den Schlosskonzerten erfüllt. Einen Streifzug durch wundervolle Gärten erwartet die Gäste auf Schloss Ippenburg in Bad Essen.

Das neugotische Schloss ist seit Jahren der Inbegriff für Blütenträume und Pflanzenvielfalt. „Gartenlust und Landvergnügen“ nennt sich das weit über die Grenzen der Region hinaus bekannte Festival von Freifrau Viktoria von dem Bussche. Unweit von Schloss Ippenburg steht eine weitere Pracht-Anlage, die einen Besuch lohnt: Auf Schloss Hünnefeld wird im hübschen Café Alte Rentei nicht nur Tee zur dänischen Teestunde serviert. Wer mag, kann dort auch nachts sein Haupt in einem der schönen Gästezimmer betten und die Annehmlichkeiten von Bed & Breakfast in Anspruch nehmen.

Regelmäßig im Sommer stattfindende Hoffestspiele und der englische Landschaftspark sind ebenfalls Besonderheiten, mit denen Hünnefeld aufwarten kann. Wer im Osnabrücker Land unterwegs ist, sollte unbedingt am Schloss Gesmold anhalten. Mit dem ungewöhnlichen Barockgarten bietet es wunderbare Voraussetzungen zum Lustwandeln. Bei Führungen durch den Garten wird die ganze Pracht offenbar.

Für Romantiker ist das malerische Wasserschloss Schelenburg in Bissendorf-Schledehausen die richtige Destination. Die Burg gilt als eine der schönsten Anlagen der Region und zieht nicht nur Paare an, die sich dort das Jawort geben. Auch Feinschmecker verbinden eine Besichtigung mit einem kulinarischen Ausflug in das gepflegte Restaurant.

Einige der stolzen Anlagen der Region dienen heute als Gästehäuser. Burg Wittlage in Bad Essen, eine ehemalige Festung mit Burg aus dem 18. Jahrhundert, gehört ebenso dazu wie Schloss Eggermühlen in Eggermühlen. „Urlaub auf einem Rittergut“ und „Ferien auf dem Bauernhof“ können Besucher zugleich erleben, denn heute wird hier noch Land- und Forstwirtschaft betrieben.

Für Gäste, die Ruhe suchen, ist ein Aufenthalt in den Klöstern der Region geeignet. So können sie im Kloster Malgarten, Bramsche, nicht nur das Flair dieses Kultur- und Veranstaltungszentrums mit seinen wechselnden Kunstausstellungen genießen. Übernachtet wird auf Wunsch in ehemaligen Nonnenzellen. Stift Börstel in Berge, heute eine Tagungsstätte, gewährt Besuchern ebenfalls einen Einblick in das klösterliche Leben.

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