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Filmrezensionen

„Zombieland“: Rummelplatz der Untoten

Hans Gerhold

Wer Simon Pegg als Zombinator im Horrortanz „Shaun of the Dead“ gesehen hat, darf sich freuen. Die amerikanische Farce „Zombieland“, auf Anhieb erfolgreichster Zombiefilm der Geschichte, ergänzt den trockenen Briten-Humor mit treffsicherer Schlagfertigkeit, Wortwitz und originellen Einfällen.

Zu denen gehören die Regeln, mit denen man in den USA, die nach Virusbefall ein Land Frischfleisch fressender Zombies geworden sind, den Untoten ausweicht oder „Zombie-Killer der Woche“ wird.

Der neurotische Nerd Columbus (Jesse Eisenberg) und der Natural-Born-Zombie-Killer Tallahassee (Woody Harrelson) schlagen sich durch Zombieland, werden von zwei supercoolen Trickbetrügerinnen (Emma Stone, „Superbad“; Abigail Breslin, „Little Miss Sunshine“) aufs Kreuz gelegt und stellen sich in einem Vergnügungspark der Zombie-Meute.

Das haut voll rein, wenn das Quartett für Splatter-Slapstik sorgt. Für Sinnsüchtige: Das Zombieland steht für Konsumterror.

Sinn für schwarzen Humor sollte man haben, denn Zombies ohne Blut zwischen den Zähnen gibt es nicht. Dafür Amber Heard („All the Boys Love Mandy Lane“) und Bill Murray als willkommene Gäste im Rummelplatz der Untoten. Sehr komisch.

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