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Ahlener SG

Zu viel Larifari gespielt

Herbert Vogel

Ahlen - Die Reise nicht wert war am Dienstagabend die „Neue Sporthalle“ für die Verbandsliga-Handballer der Ahlener SG. Wie schon in der Vorsaison, als man mit acht Toren Unterschied verlor, bezogen die Wolters-Schützlinge auch in dieser Saison wieder eine deutliche Niederlage bei den Sportfreunden Loxten und mussten sich am Ende mit 26:34 (11:17) geschlagen geben. Damit verpassten die Rot-Weißen den Sprung in die obere Tabellenhälfte und überwintern nun auf dem neunten Platz.

Hatte man in der vor vier Wochen wegen des undichten Hallendaches abgebrochenen Partie noch einen Start nach Maß erwischt und bis zum vorzeitigen Ende schon mit 12:5 geführt, so lief die Ahlener Zweitliga-Reserve dieses Mal ständig einem Rückstand hinterher.

Die Gastgeber spielten sich über 4:1 und 6:3 bis zur Pause einen Fünf-Tore-Vorsprung heraus, den sie auch nach dem Wechsel nicht mehr aus der Hand gaben. Da half auch die frühe Manndeckung gegen Loxtens Torjäger Steinkühler nichts, denn der Rest der ASG-Abwehr agierte einfach nicht aggressiv genug.

Wolters reagierte zwar, stellte die Abwehr noch vor der Pause wieder um, musste aber feststellen, dass seine Mannschaft an diesem Tag zu viel Larifari spielte, wie es der Trainer ausdrückte.

„Wir waren chancenlos, es fehlte an der nötigen Disziplin“, stellte der Coach nüchtern fest. Deshalb plätscherte die Begegnung in der zweiten Halbzeit so dahin, war an eine Wende nicht mehr zu denken.

Schmerzlich vermisst wurde Dirk Schmidtmeier, der wegen seiner angebrochenen Rippe zum Zusehen verurteilt war. Im Spiel bei der HSG Stemmer/Friedewalde vor knapp zwei Wochen war der gegnerische Kreisläufer auf den ASG-Spielmacher gefallen, der sich zunächst aber von diesem Malheur unbeeindruckt zeigte. Erst beim nächsten Training unter der Woche ging „Schmitti“ im wahrsten Sinne des Wortes die Luft aus, zwangen ihn Atemprobleme das Training abzubrechen. Eine Röntgenuntersuchung am nächsten Tag führte dann zur Diagnose „Rippe angeknackst“.

Über die Feiertage ist nun erst einmal eine Handballpause für das Team angesagt, bevor es am 5. Januar wieder ins Training einsteigt und am 10. Januar beim SC DJK Everswinkel zum vorletzten Spiel der Hinrunde antreten muss.

Ahlener SG 2: Deppe, Istel - Michalczik, Boschanski (5), Markmeier, Cervenka (5), Dittrich, Gawer, Mersmann (2), P. Schroeder (8), Hano, Suntrup (1), Th. Schröder (5).

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