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Zug rammt Kleintransporter: Fahrer lebensgefährlich verletzt

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Rheine / Spelle. Zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Kleintransporter und einem Güterzug kam es am Dienstagmorgen gegen 7.50 Uhr auf der Bahnstrecke Rheine-Spelle. Der 43-jährige Fahrer des Kleintransporters hatte an einem Bahnübergang in Spelle offensichtlich nicht auf den Zugverkehr geachtet und war auf den unbeschrankten und nur durch ein Andreaskreuz gesicherten Bahnübergang gefahren. Der Güterzug, beladen mit Sand, prallte frontal in die Beifahrerseite des Wagens. Die Puffer der Lok bohrten sich tief in den Werkstattwagen hinein. Der Zug schob den Wagen noch etwa 30 Meter weiter auf den Schienen, bevor er zum Stehen kam. Für die kurz darauf eintreffenden Rettungskräfte der Speller Feuerwehr war es ein großer Schreck, denn das Unfallopfer war einer ihrer eigenen Kameraden, er ist ebenfalls Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Spelle. Der Fahrer war zwar nicht eingeklemmt, erlitt jedoch lebensgefährliche Verletzungen. Seine Kameraden betreuten ihn bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Nach Angaben der Polizei vor Ort soll der Mann nicht angeschnallt gewesen sein. Der Zug hat eine Länge von 480 Meter. Der aus Rheine stammende Zugführer erlitt einen Schock. Ein Video zum Thema finden Sie auf herein.tv

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