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Zwangspause ist abgesessen

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Ahlen. Der Wirbel um Fußball-Kreisligist ATSV, so schien es, sollte kein Ende nehmen. Nun herrscht allerdings erst einmal „Ruhe im Karton“ – zumindest, was die Querelen des vergangenen Jahres angeht. Denn am Dienstagabend hat der Verbandsvorstand in Kaiserau beschlossen, dass das Urteil der Bezirksspruchkammer (BSK), datierend von Ende Oktober des vergangenen Jahres, weiterhin Bestand hat und keiner Überprüfung unterzogen wird. Der Kreisvorstand hatte zuvor gegen die Entscheidung der BSK, den ATSV in den Spielbetrieb wieder einzugliedern, Einspruch erhoben.

Ferner dürfen die Ahlener Kicker am kommenden Sonntag wieder dem Ball hinterherjagen – im Rahmen des Nachholspiels bei Westfalen Liesborn. Am vergangenen Wochenende hatten die Mannen von Orhan Kadi erneut zwangspausieren müssen (AZ, 30.01.), da der Verein im Vorfeld finanziellen Verpflichtungen nicht nachgekommen war. Bis fünf Tage vor dem Spieltag hätte die Zahlung vorgenommen werden müssen – eine Frist, die der ATSV versäumte. Mittlerweile hat der Kreiskassierer den Eingang des Geldes jedoch verbuchen können. Und so wurde im Rahmen einer internen Sitzung der heimischen Kreisspruchkammer am Mittwochnachmittag die einstweilige Verfügung gegen den Fußball-A-Ligisten aufgehoben.

Die Begegnung vom Vorwochenende wird, diese Entscheidung hat Bestand, mit drei Punkten und 2:0 Toren für die ASG gewertet. Allerdings ist – die finanziellen Versäumnisse des Vereins betreffend – binnen der kommenden zwei bis drei Wochen mit einer weiteren Verhandlung zu rechnen. Dem Rechtsanwalt des ATSV, Horst Kletke, wird nun erst einmal Akteneinsicht gewährt.

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