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Zwischen Hydepark und Big Ben

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Wer sein Englisch vertiefen will, fährt nach England, ist doch klar. Das haben auch die 13er des Gymnasiums Mariengarden gemacht, die Englsich als Leistungskurs haben. Für Schulze berichtet Rafael Bourry von dem Kurztrip:

Elf Stunden hat die Busfahrt nach Großbritannien inklusive 90 Minuten Überfahrt von Calais nach Dover gedauert. Die lange Anreise hat sich gelohnt. Schon der Anblick der weißen Kreidefelsen von Dover im Sonnenaufgang entschädigte für die lange Fahrt. Von dort dauerte die Reise bis zur Hauptstadt Großbritanniens allerdings noch knapp zwei Stunden. Gewohnt haben wir im Ibis Hotel Excel, das für wenig Geld eine saubere und komfortable Unterkunft bot. Generell lebt man in London auf einem sehr hohen Standard, was sich leider manchmal auch unangenehm im Preis bemerkbar macht. Da der Euro allerdings sowieso schon 20 Prozent weniger wert ist als das Pfund, sollte man vorsichtigerweise eher zu viel Geld mit nach Großbritannien nehmen, als zu wenig, da die Wechselstuben vor Ort nicht an den Wechselkurs gebunden sind und somit den Preis meistens kräftig erhöhen.

Es gibt aber trotzdem Wege, wie man in London sparen kann. Ein Tipp ist, bei „Pret a manger“ zu essen, einer Sandwich-Kette, die fast an jeder Ecke Londons vertreten ist und sehr lecker und preisgünstig Sandwiches, Kuchen, Kaffee, Obst und weitere Produkte anbietet.

Außer mit dem Bedürfnis, vor Ort nicht zu verhungern habe ich mich aber natürlich auch mit den Sehenswürdigkeiten der Stadt beschäftigt. So habe ich zum Beispiel das „Shakespeare´s Globe Theatre“ besichtigt, das auch heute noch Stücke von Shakespeare aufführt.

An dem berühmten Bahnhof Kings Cross waren Bauarbeiten im Gange, so dass leider keine Spuren von Harry Potter zu sehen waren. Also fuhr ich weiter zum Hyde Park, einer riesengroßen Grünanlage im Herzen der Stadt. Zwischen diesem und dem benachbarten Green Park liegt auch das Londoner Hard Rock Café, das eine internationale Sehenswürdigkeit in vielen Städten rund um den Globus darstellt.

Abends machten wir eine Lichterfahrt durch das nächtliche London, die uns nach Soho und China Town führte. Soho wird häufig als das Partyviertel Londons beschrieben.

Im Großen und Ganzen war London auf jeden Fall eine Reise wert, und ich bin mir sicher, dass ich noch mindestens einmal in diese großartige Stadt kommen werde.

Rafael Bourry

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