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Zwischenstopp auf Weg zur DM

Jürgen Beckgerd

Münster. Sechs Stunden Leichtathletik, vom Sprint bis zum Weitsprung, vom Kugelstoßen bis zum Hochsprung: Der Ratio-Hallencup am Sonntag (Beginn: 14 Uhr) in der Leichtathletik-Halle am Horstmarer Landweg wird auch zum Abschluss dieses Jahres wieder ein Kaleidoskop von insgesamt 13 Disziplinen, verspricht eine Menge Spannung und vielleicht sogar sehr gute Resultate. Zwar konnte Ratio-Sportwart Jörg Riethues gestern noch keinen endgültigen Sachstandsbericht darüber abgeben, wer denn nun zum traditionellen Sportfest anreisen wird – heute ist Meldeschluss. Chef-Trainer Frank Bartschat rechnet jedoch aus Erfahrung mit Meldungen weit über die Region hinaus.

Die Wettkämpfe sind weder in der Bedeutung noch in der Vorbereitung der Sportler denen der im Stadion gleichzusetzen. Aus dem Schattendasein der Freiluft- hat die Hallensaison jedoch längst herausgefunden. Ergo ergibt sich auch für die Ratio-Organisatoren ein ganz spezieller Anspruch an die Wettkämpfe. „Die Hallensaison ist eine Art Zwischenstation für die Athleten; der Ratio-Cup aber auch ein fester Bestandteil für die Athleten der Region und darüber hinaus“, schilderte Frank Bartschat die Bedeutung der Wettkämpfe. Wobei der Ratio-Cup auch eine Art Checkliste für die deutschen Meisterschaften in Neubrandenburg (Junioren) und Leipzig im Februar 2009 sein soll. „Zur DJM wollen wir schon an die 13 Athleten schicken und bei der DM neben Daniel Kohle auch noch den einen oder anderen Nachwuchsathleten melden können“, sagte Bartschat. Diese nationalen Titelkämpfe bilden das vorrangige Ziel für die münsterischen Athleten, der Ratio-Cup gilt als Etappe.

Dreispringer Daniel Kohle, DM-Dritter in diesem Jahr, wird seinen ersten Wettkampf nach überstandener Verletzung absolvieren. Eine Weite von „um die 15,50 m“ (Bartschat) wäre eine gute Einstiegsleistung. Auf die hoffen die Trainer auch beim Yannick Schöckels erstem Einsatz nach überstandenem Knöchelbruch. Schöckel hatte nach seinem Wechsel vom TV Lengerich zur LG Ratio bislang großes Pech und hofft im Weitsprung und 60-m-Sprint auf Bestätigung der ansprechenden Trainingsleistungen. Lena Malkus startet am Sonntag letztmalig für ihren Heimverein Rheine, ehe sie am 1. Januar für die LG Ratio sprintet. Abwarten, wie sich Tatjana Pinto über 60 m schlägt und wie Carina Schöckel (Weit/60 m) ihren Trainingsrückstand nach Verletzung verarbeitet hat. Fragen gibt es also genug – Antworten erden nach sechs Wettkampfstunden erwartet.

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