Kampagne des AStA
„Lasst mich doch denken“

Münster -

Die großen Proteste von Studierenden gegen die Bologna-Reform und die Verschulung des Studiums liegen acht Jahre zurück. Aber so richtig viel, meinen die Studierenden des soeben begonnenen Sommersemesters 2017, hat sich dennoch nicht verbessert. Der AStA der Universität Münster hat deswegen bei einer Vollversammlung am Dienstag in der Aula des Schlosses einen Antrag für eine neue Kampagne für mehr Selbstbestimmung in der Lehre verabschieden lassen. Das Motto lautet: „Lasst mich doch denken!“

Donnerstag, 20.04.2017, 09:04 Uhr

Der AStA der Universität Münster hat bei einer Vollversammlung am Dienstag in der Aula des Schlosses einen Antrag für eine neue Kampagne für mehr Selbstbestimmung in der Lehre verabschieden lassen.
Der AStA der Universität Münster hat bei einer Vollversammlung am Dienstag in der Aula des Schlosses einen Antrag für eine neue Kampagne für mehr Selbstbestimmung in der Lehre verabschieden lassen. Foto: Günter Benning

Darin fordert der AStA , das Gespräch mit dem Rektorat über Verbesserungen in der Lehre wieder aufzunehmen.

Gefordert wird im Einzelnen mehr Wahlfreiheit im Studienverlauf und bei der Wahl der Veranstaltungen, weniger Leistungsnachweise insgesamt und keine benoteten Leistungsnachweise im ersten Semester. Die Anzahl von Prüfungsversuchen solle nicht begrenzt, die Betreuungsrelation verbessert und ausreichend Masterplätze bereitgestellt werden.

Um mehr Freiheit der Lehre zu gewährleisten, sollten Absprachen zwischen Lehrenden und Studierenden wieder zugelassen, Studien- und Prüfungsordnungen nicht ständig verändert und die Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen flächendeckend abgeschafft werden. Mit der Forderung nach mehr Mitbestimmung bei der Ausgestaltung der Studiengänge sind sich die Studierenden einig mit der Uni-Leitung, die sich hier ähnlich äußert.

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