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Open-Air-Festival-Saison 2019

Im Kleinen wie im Großen

Die Festival-Saison steht vor der Tür. Im kalifornischen Indio ist das berühmte Coachella bereits im April über die Bühne(n) gelaufen. In ein paar Wochen geht es auch hierzulande wieder los. Kleinere, mittlere und größere Stelldicheins der Stars öffnen ihre Pforten. Ein Blick hinter die Kulissen.

Carsten Vogel

Das Parookaville-Festivalauf dem ehemaligen Militärflughafen in Weeze am Niederrhein wird für ein Wochenende eine richtige Stadt und die Heimat Zehntausender Festivalbesucher. Die Besucher tauchen für vier Tage in eine Art Parallel-Welt ein. In diesem Jahr gibt es neben Headlinern wie Alan Walker, The Chainsmokers, Felix Jaehn und Robin Schulz erstmals über 300 Künstler, die auftreten werden. Ralf Larmann

Wenn Ende Juni das Open-Air-Festival „Das Schloss rockt“ reibungslos über die Bühne gegangen ist, wird Veranstalter Christopher Deninger ein Stein vom Herzen gefallen sein. Die Organisation eines Festivals ist stressig. Auch, wenn es ein relativ kleines ist. „Es gibt verschiedene Arten von Stress. Hält das Wetter? Verkaufen wir genug Bier, um nicht bankrott zu gehen? Klappt die Anreise der Bands rechtzeitig? Sind die Sänger und Sängerinnen bei Stimme? Funktioniert die Technik fehlerfrei?“, sagt Deninger. Die Belastung ist selbst bei einem Konzert, das nur einen Tag dauert und bei dem nur ein paar tausend Zuschauer kommen, ziemlich hoch. Vor allem, weil sich Deninger auch persönlich um die Bands kümmert. Er bucht die Hotels, er gibt den Chauffeur und füllt sogar das Klopapier in den Toilettenwagen nach. Ansonsten hat er an dem Tag rund 30 Helfer, die ihm in den Bierwägen und bei der Organisation zur Hand gehen.

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